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22.06.'17

"ReKli:B - Regionalen Klimawandel beurteilen lernen" ist ausgezeichnetes Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt

Die Vereinten Nationen haben das Jahrzehnt von 2011 bis 2020 als UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgerufen. Die Dekade soll die Umsetzung des UN-Übereinkommens von 1992 unterstützen. Ziel ist es, den weltweiten Rückgang der biologischen Vielfalt aufzuhalten. Dazu soll auch das gesellschaftliche Bewusstsein gefördert werden. 

Am 21.06.2017 wurde dem Projekt „Regionalen Klimawandel beurteilen lernen - ReKli:B“ der Titel „Ausgezeichnetes Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt“ verliehen. Die Auszeichnung wurde durch MinR Robert Hennies vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) an Projektleiter Prof. Dr. Alexander Siegmund sowie Rektor Prof. Dr. Hans-Werner Huneke überreicht (s. Pressemitteilung).

 

MinR Robert Hennies (BMUB, links) überreicht die Auszeichnung an Prof. Dr. Alexander Siegmund (Abt. Geographie, mitte) und Rektor Prof. Dr. Hans-Werner Huneke (rechts) der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Foto: rgeo
 

Das durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderte ReKli:B-Projekt trägt in beispielhafter Weise zur Bewusstseinsbildung von Jugendlichen hinsichtlich der Gefährdung von Artenvielfalt durch den Klimawandel bei und zeigt nachhaltige Schutzstrategien für verschiedene Ökosysteme auf. Dazu wurden achtzehn Lernmodule zu den regionalen Folgen des Klimawandels auf Vegetation und Böden entwickelt, evaluiert und mit über 2000 Jugendlichen durchgeführt. Durch die Ausbildung von Multiplikatoren und die Entwicklung von Material- & Methodenkoffern stehen die Bildungsangebote auch dauerhaft zur Verfügung. 

Nach dem Festakt erhielten die eingeladenen Umweltforscher, Umweltbildner und Umweltakteure der Region spannende Einblicke in die verschiedenen Climate Change Education-Projekte des Geco-Lab, Kompetenzzentrum für geoökologische Raumerkundung, sowie die Möglichkeit zur interaktiven Vernetzung bei Kaffee & Snacks.

 

Dipl.-Geoökol. Daniel Volz (links, Koordinator des Geco-Labs) und Dipl.-Geogr. Svenja Brockmüller (mitte, Projekt-Mitarbeiterin "ReKli:B" & "klimAZUBI") vom Team der Abt. Geographie, Research Group for Earth​ Observation (rgeo) präsentieren den interessierten Gästen ausgewählte Projektinhalte, die den Zusammenhang von Biodiversität & Klima beleuchten. Foto: rgeo

22.06.'17

Campus-TV berichtet über Forschungsprojekt zu Tillandsien in der Atacama-Wüste

Campus TV, das Hochschul- und Forschungsmagazin aus der Europäischen Metropolregion Rhein-Neckar, widmet einen Beitrag der Sendung vom 1. Juni 2017 dem internationalen Forschungsprojekt zur Tillandsia-Vegetation in der Atacama-Wüste.

Das breit angelegte Verbundvorhaben unter der Gesamtkoordination von Prof. Dr. Alexander Siegmund aus der Abteilung Geographie – Research Group for Earth Observation (rgeo) der Pädagogischen Hochschule Heidelberg untersucht Nebel-Geoökosysteme der Atacama-Wüste in Chile und Peru. Die hier wachsende Tillandsia-Vegetation ist ein Bioindikator für den voranschreitenden Klimawandel, denn ihr drastischer Rückgang steht mit einem Wandel der klimatischen Bedingungen und einer allgemein zunehmenden Aridität in Verbindung. Angesichts der Einzigartigkeit und Gefährdung der chilenisch-peruanischen Nebel-Geoökosysteme sowie ihrer Bedeutung als Bioindikator für den Klimawandel soll das Forschungsvorhaben zu einem besseren Verständnis der spezifischen Umweltbedingungen und entsprechenden Biosphären-Atmosphären-Wechselwirkungen beitragen. Daraus lassen sich u.a. Aussagen über die Nutzungspotenziale der Nebelvorkommen für die lokale Wassergewinnung durch Nebelnetze, Klimaveränderungen sowie mögliche Maßnahmen zum Schutz dieser endemischen Pflanzenarten und Ökosysteme ableiten.

Der Beitrag ist hier abrufbar:

23.05.'17

Prof. Dr. Alexander Siegmund auf BMUB-Vernetzungstreffen "Förderung von Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels" in Bonn

Das diesjährige Vernetzungstreffen von Projekten des DAS-Förderprogramms fand am 17.-18. Mai 2017 im Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) in Bonn statt. Mit dem DAS-Förderprogramm (Deutsche Anpassungsstrategie) soll die Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen und Konzepten zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels vorangetrieben werden.

Wie auch im vergangenen Jahr boten einschlägige Vorträge (Projektträger Jülich, adelphi, Fraunhofer ISI) sowie moderierte Workshops, Diskussionen und Präsen­tationen interessante Anregungen für die weitere Projektarbeit (Tagungsprogramm). Die Teilnehmer/innen hatten Gelegenheit zum Austausch über bisherige Heraus­forderungen und Ergebnisse. Hierzu präsentierte Prof. Dr. Alexander Siegmund das in der Abteilung Geographie angesiedelte Projekt "klimAZUBI: Auszubildende begegnen dem Klimawandel - Förderung von Bewusstsein und Handlungskompetenz zur betrieblichen Klimaanpassung in der Metropolregion Rhein-Neckar" (gemeinsam mit Dipl.-Geogr. Svenja Brockmüller & M. Sc. Christina Lütke) anhand eines Posters und stellte Produkte und Materalien der bisherigen Projektarbeit zur Anschauung und Diskussion bereit.

Darüber hinaus bot sich beim „reality check“ die Möglichkeit, die Erwartungen an das DAS-Förderprogramm zu diskutieren und im kollegialen Kreis Empfehlungen zur Weiter­entwicklung des DAS-Förderprogramms zu erarbeiten. Beim abendlichen "get together" in der Rheinaue konnten die bestehenden Projektkontakte vertieft und neue Vernetzungen aufgebaut werden.

Prof. Dr. Alexander Siegmund präsentiert das Projekt "Auszubildende begegnen dem Klimawandel - klimAZUBI" beim Vernetzungstreffen des DAS-Förderprogramms in Bonn

22.05.'17

Jugend forscht mit digitalen Geomedien – Multiplikatorenfortbildung in der GIS-Station

Am 18. Mai 2017 bot die GIS-Station, Klaus-Tschira-Kompetenzzentrum für digitale Geomedien, eine Multiplikatorenschulung zum Einsatz digitaler Geoinformationstechnologien in Schülerprojekten an.

Dr. Simone Naumann, Dr. Stephan Fuchs und Eike Bodirsky, M.Sc. führten die Teilnehmenden aus Schulen, Forschungsinstitutionen sowie Unternehmen in die Welt der digitalen Geomedien ein. Unter dem Motto „Jugend forscht Projekte mit digitalen Geomedien“ lernten die Teilnehmenden an Beispielen aktueller Schülerarbeiten in der GIS-Station verschiedene Methoden kennen, wie Jugend forscht Projekte mit digitalen Karten, Satellitenbildern und Co. umgesetzt werden können.

Digitale Geomedien im Fokus: Das Team der GIS-Station präsentierte interessierten Jugend forscht-Betreuer/innen die Potenziale von Satellitenbild, digitaler Karte und Co. für Schülerfoschungsprojekte
(Foto: GIS-Station)

 

In der von Jugend forscht-Landeswettbewerbsleiterin Dr. Marianne Rädle organisierten Fortbildung mussten die Teilnehmenden selbst aktiv werden: Sie nahmen (Geo-)Daten auf, erfassten und verarbeiteten diese digital in einem GIS und erstellten am Ende eigene digitale Karten. Dies verdeutlichte Ihnen die vielfältigen Möglichkeiten von GIS für eigene Schülerforschungsarbeiten.  

Das GIS-Stations-Team bedankt sich bei allen Teilnehmenden für das große Interesse und freut sich auf ein Wiedersehen bei Jugend forscht.

19.05.'17

Transnationales Treffen YCHANGE-Projekt, Prag

Dr. Simone Naumann und Dr. Stephan Fuchs nahmen vom 7. bis 8. Mai 2017 am ersten transnationalen Treffen im Rahmen des Projekts „Young Scientists as Change Explorers – Students Evaluating Environmental Change in Europe with Digital Space Technologies“ (YCHANGE) an der Karls Universität in Prag teil. Das von der ERASMUS+ Initiative und der movetia Stiftung geförderte Projekt führt die rgeo Forschergruppe der PH Heidelberg als Koordinator zusammen mit internationalen Partnern aus Estland (Universität Tallin), der Schweiz (Fachhochschule Nordwestschweiz) und Tschechien (Karls-Universität Prag) durch. 

Im Rahmen des Projekts kommen didaktisch innovative Lehr-Lern-Module zum Einsatz, welche Potenziale von Fernerkundungsdaten für die Bildungsarbeit eröffnen und individuelles, forschungsbasiertes Lernen fördern. Die Schüler führen dabei auf Grundlage der Daten von modernen Erdbeobachtungssatelliten wie dem Copernicus-Programm der Europäischen Weltraumbehörde eigene Analysen der Satellitenbilder durch und stellen ihre Ergebnisse auf einer Web-Plattform online. Durch das ‚YCHANGE‘-Projekt entsteht so ein Daten-Pool zu umweltrelevanten Fragestellungen für verschiedene Raumausschnitte Europas, der jedermann öffentlich zugänglich ist.

YCHANGE Projektpartner (von links nach rechts): Simone Naumann (PH Heidelberg), Priit Tammets (Universität Tallinn), Kathrin Viehrig (FH Nordwestschweiz),  Pjotr Savitski (Universität Tallinn), Stephan Fuchs (PH Heidelberg), Josef Lastovicka und Premysl Stych (Karls Universität Prag).

Foto: Premysl Stych, Karls Universität Prag

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