22.06.'17

Campus-TV berichtet über Forschungsprojekt zu Tillandsien in der Atacama-Wüste


Campus TV, das Hochschul- und Forschungsmagazin aus der Europäischen Metropolregion Rhein-Neckar, widmet einen Beitrag der Sendung vom 1. Juni 2017 dem internationalen Forschungsprojekt zur Tillandsia-Vegetation in der Atacama-Wüste.

Das breit angelegte Verbundvorhaben unter der Gesamtkoordination von Prof. Dr. Alexander Siegmund aus der Abteilung Geographie – Research Group for Earth Observation (rgeo) der Pädagogischen Hochschule Heidelberg untersucht Nebel-Geoökosysteme der Atacama-Wüste in Chile und Peru. Die hier wachsende Tillandsia-Vegetation ist ein Bioindikator für den voranschreitenden Klimawandel, denn ihr drastischer Rückgang steht mit einem Wandel der klimatischen Bedingungen und einer allgemein zunehmenden Aridität in Verbindung. Angesichts der Einzigartigkeit und Gefährdung der chilenisch-peruanischen Nebel-Geoökosysteme sowie ihrer Bedeutung als Bioindikator für den Klimawandel soll das Forschungsvorhaben zu einem besseren Verständnis der spezifischen Umweltbedingungen und entsprechenden Biosphären-Atmosphären-Wechselwirkungen beitragen. Daraus lassen sich u.a. Aussagen über die Nutzungspotenziale der Nebelvorkommen für die lokale Wassergewinnung durch Nebelnetze, Klimaveränderungen sowie mögliche Maßnahmen zum Schutz dieser endemischen Pflanzenarten und Ökosysteme ableiten.

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