GIS4schools

Ziel des Projektes „GIS4schools“, das vom baden-württembergischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst sowie ESRI Deutschland gefördert wurde, ist der Aufbau einer dienste-basierten Infrastruktur, die gleichermaßen von mobilen Klienten (Smartphones, Tablets), einem Desktop-GIS und per Browser angesprochen werden kann. Das Anwendungsspektrum reicht beispielsweise vom Lesen geologischer Karten über Standortanalysen bis hin zur Erstellung von Community Maps. Bei Community Maps steht die Schülerzentrierung aufgrund deren Eigenleistung besonders im Fokus. Die Schüler nehmen in der Stadt oder im Gelände verschiedene Punkt-, Linien- oder Flächendaten auf und veröffentlichen diese on-the-fly. Diese Technik erlaubt es den Schülern, live im Gelände die Ergebnisse ihre Mitschüler einzusehen, diese zu ergänzen und ihrerseits neue Daten zu erheben. Auf diesem Weg entsteht eine interaktive Gemeinschaftskarte die im Nachhinein Stoff für Diskussionen und Analysen liefert.

Das ist ein neuer Ansatz, der sich von anderen Herangehensweisen zur Implementierung von GIS an Schulen absetzt. Insbesondere für die Medienentwicklung (mobile Devices, webbasierte Anwendung) an den pädagogischen Hochschulen sind der Pilotcharakter des Projektes und seine übergeordnete Bedeutung über Fachinhalte hinaus von besonderem Interesse. Die Projektbeteiligten begleiteten die Einführung von GIS-Anwendungen dieser Art in den Schulen des Landes Baden-Württemberg evaluierend und unterstützend. Nach erfolgreicher Einführung haben die Schulen durch die GIS-Station, das Klaus-Tschira-Kompetenzzentrum (www.gis-station.info) für digitale Geomedien, auch über die Projektlaufzeit hinaus einen kompetenten Ansprechpartner zur Verfügung.

 

WebGIS Anwendung die sich mit dem Naturraum "Baar" beschäftigt

 

Projektlaufzeit: 2012-

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