Vergleichende Studie zum Lesen von Satellitenbildern mittels Eyetracking in der Sekundarstufe I

Michelle Haspel
 
Erstbetreuer: Prof. Dr. Alexander Siegmund

 

Wie rezipieren Experten und Laien Satellitenbilder? Gibt es grundlegende Unterschiede in der Bildwahrnehmung? Die Blickbewegungsstudie zeichnet die Fixationen und Sakkaden von Experten und Schülern der Sekundarstufe I beim Lesen von Echtfarbenbildern auf. Anhand der Blickbewegungsparameter, wie Fixationen und Sakkaden, lassen sich Muster (z.B. Orientierung, Suchverhalten, Lesen versus Scannen) erkennen und anhand der Konzepte der visuellen Bildwahrnehmung diskutieren. Für diese Studie wurde von 19 elaborierten Satellitenbildlesern und 32 Schülern der Sekundarstufe I die Blickbewegungen aufgezeichnet und ausgewertet.

Die bisher in der Geographiedidaktik noch selten angewandte Methodik des Eyetracking, ermöglicht es, didaktische Ableitungen für den Einsatz von Satellitenbildern zu treffen. Denn das immer noch neue Unterrichtsmedium Satellitenbild, hat nachgewiesen ein hohes didaktisches Potenzial und wirkt sich positiv auf die Motivation der Schüler aus. 

 

Aufmerksamkeitsverteilung der Satellitenbildleser

 

Projektbeginn: 2009

 

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