Glokal Change: Globale Umweltveränderungen in der Umweltbildung lokal bewerten.

 

 

Ziel des Projekts war die Entwicklung einer Lernplattform, die  Jugendlichen aus dem schulischen wie außerschulischen Umweltbildungsbereich im Alter von 10 bis 16 Jahren die komplexen Zusammenhänge zwischen globalen Umweltveränderungen und lokalen Entwicklungen in Deutschland problem- und handlungsorientiert vermittelt.

Die Lernplattform „GLOKAL Change“ (www.glokalchange.de) thematisiert aktuelle Themenfelder wie „Abbau von Bodenschätzen im Tagebau“, „Gewinnung von Kraftstoffen aus der Landwirtschaft“, „Nutzung des Ökosystems Wald“ und „Flächennutzung“. Die einzelnen Lernmodule behandeln globale und lokale (bundesweite) Raumbeispiele, deren komplexe ökonomische, ökologische und soziale Verflechtungen Gegenstand einer problemorientierten Raumanalyse darstellen. Die Module wurden nach den Vorgaben der Bildungsstandards für das Fach Geographie (DGfG) sowie den Zielen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) konzipiert. Für die Visualisierung von Raumstrukturen bietet „GLOKAL Change“ Satellitenbilder, durch deren Auswertung die Jugendlichen Kompetenzen im Umgang mit Fernerkundungsdaten erwerben. Der Vergleich von Bildern verschiedener Zeitpunkte erweitert die Raumanalyse um die zeitliche Dimension. Ein integrierter Map-Server stellt bundesweit flächendeckende Bilddaten in unterschiedlichen Farbdarstellungen für die Analyse des eigenen Heimatumfeldes der Jugendlichen bereit. Die digital erworbenen Kenntnisse können beispielsweise mittels umfangreicher Anleitungen für Kartierungen und Befragungen um eigene Erfahrungen im Kontext von Originalbegegnungen erweitert werden.

Die gesamte Lernumgebung wurde in einer zweistufigen Erprobungsphase in enger Zusammenarbeit mit Schulen und außerschulischen Umweltbildungseinrichtungen getestet.

 

Beispielhafte Aufgabenstellung aus dem Lernmodul Flächennutzung unter http://www.glokalchange.de/

 


Projektlaufzeit: 2008 – 2012

Das Projekt wurde durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert.

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