04.03.'19

Innovative Ansätze zur Klimaanpassung beim „Jugend forscht“/„Schüler experimentieren“ Regionalentscheid in Mannheim gewürdigt


Wir gratulieren Maria Yemane vom Geschwister-Scholl-Gymnasium Mannheim zu ihrem äußerst erfolgreichen Abschneiden beim Regionalentscheid von "Jugend forscht" für die Region Nordbaden mit dem Projekt "Klima findet Stadt – Anpassung des Straßenbegleitgrüns an die sich verändernden Klimabedingungen in der Region Mannheim"!

Die von Lena Neumann, M. Ed. betreute und im Geco-Lab, Kompetenzzentrum für geoökologische Raumerkundung durchgeführte Arbeit beschäftigte sich mit einer für die Klimabedingungen im Raum Mannheim entwickelten Staudenmischung und deren Angepasstheit an mit dem Klimawandel einhergehende Wetterextreme. Aufgrund der langanhaltenden Trockenheit im Sommer 2018 konnte die Eignung der Mischung direkt unter extremen Bedingungen getestet werden. Die Jury zeichnete die Forschungsarbeit mit dem 1. Platz im Bereich Geo- und Raumwissenschaften aus. Zusätzlich würdigte das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg die herausragende Leistung von Maria Yemane mit einem Sonderpreis. Als weiteren Sonderpreis erhielt sie ein einjähriges Abonnement für die Zeitschrift „Geo“. Für die Teilnahme am Landeswettbewerb am 27. bis 29.03.2019 in Stuttgart wünschen wir der Nachwuchsforscherin viel Erfolg!

Bild links: Maria Yemane (Mitte) mit ihre beiden Betreuerinnen Lena Neumann (l.) und Hanne Scheid (r.) an ihrem Ausstellungsstand. Bild rechts: Prof. Dr. Alexander Siegmund (l.) ließ es sich nicht nehmen in Mannheim vorbeizuschauen, um der Jungforscherin Maria Yemane (Mitte) persönlich zu gratulieren. Fotos: Projektinterne Abbildung

Des Weiteren gratulieren wir Laurin Seiler (7./8. Klasse) und Kilian Seiler (6./7. Klasse) vom Ludwig-Frank-Gymnasium Mannheim zu einem hervorragenden 2. Platz beim Regionalentscheid von „Schüler experimentieren“ für die Region Nordbaden mit dem Projekt „Klimaanlage für die Straße“.

In ihrer Arbeit entwickelten die beiden Schüler unter Betreuung von Carolin Möbus (Ludwig-Frank-Gymnasium) und Dr. Martin Hämmerle (GIS-Station, Klaus-Tschira-Kompetenzzentrum für digitale Geomedien an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg) ihre Idee der Sonnenenergiegewinnung aus Asphaltflächen anhand eines selbstgebauten Modells und einer Kartierung des Bestandes und Zustandes von Straßenbelägen in einem ausgewählten Stadtviertel.

Kern der Projektidee ist es, Solarenergieüberschüsse oder –defizite versiegelter Flächen aufzunehmen oder auszugleichen: Bei Sonneneinstrahlung entstehende Wärmeenergie wird mittels einer temperaturgesteuerten Pumpe und Flüssigkeit der Teerfläche entzogen, was z.B. Effekte wie das Aufplatzen von Straßen bei starker Hitze entgegenwirken kann. Andererseits kann die gewonnene Energie gespeichert und z.B. bei Gefahr von Glatteis über den Pumpmechanismus wieder zurückgegeben werden.

Laurin und Kilian wollen ihr Projekt im Verlauf des Jahres weiterentwickeln und nächstes Jahr erneut beim Wettbewerb antreten – wir drücken die Daumen!

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