17.12.'18

Schutz des kulturellen Welterbes in Indien – Dr. Tobias Matusch mit Teilnahme auf der „Conference on EU-India Partnership for Cultural Heritage Conservation“ in New Delhi


Zum ersten Mal fand in diesem Jahr vom 4. – 5. Dezember in New Delhi (Indien) die „Conference on EU-India Partnership for Cultural Heritage Conservation“ statt. Als Geschäftsführer vertrat Dr. Tobias Matusch den UNESCO-Lehrstuhl für Erdbeobachtung und Geokommunikation von Welterbestätten und Biosphärenreservaten der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Organisiert von der Delegation der Europäischen Union in Indien und Bhutan sowie vom „National Museum Institute of History of Art, Conservation & Museology", fand die prominent besetzte Veranstaltung im berühmten Auditorium des Nationalen Museums statt.

 

 

Tomasz Kozlowski, Botschafter der Europäischen Union während seiner Eröffnungsrede auf der Konferenz „EU-India Partnership for Cultural Heritage Conservation (Copyright: Delegation of the European Union to India)

 

Eröffnet wurde die Veranstaltung u. a. von Tomasz Kozlowksi, Botschafter der Europäischen Union in Indien. Zwei Tage lang wurde in sechs unterschiedlichen Sessions aktuelle Forschungen präsentiert und mit Akteuren aus Wissenschaft und Gesellschaft diskutiert. In Session IV “Advancements and New Technologies Adapted for Identifying, Surveying and Mapping of Cultural Heritage Sites” wurden aktuelle Spitzentechnologien und innovative Lösungsansätze vorgestellt. Dr. Tobias Matusch, Mitarbeiter der Research Group for Earth Observation, nutzte die Gelegenheit das Projekt Space2Place vorzustellen sowie zahlreiche Ideen mit den anwesenden Expertinnen und Experten zu diskutieren. Im Rahmen der Plenumsdiskussion wurden neben den neuen Möglichkeiten der Sentinel Satelliten auch aktuelle Bildungs- und Kapazitätsaufbauaktivitäten intensiv erörtert.

 


Unter dem Titel „Advancements and New Technologies Adapted for Identifying, Surveying and Mapping of Cultural Heritage Sites” stellte Dr. Tobias Matusch aktuelle Projekte und Aktivitäten des UNESCO-Lehrstuhls für Erdbeobachtung und Geokommunikation von Welterbestätten und Biosphärenreservaten vor (Copyright: Delegation of the European Union to India).

 

Während der zweitägigen Konferenz konnten ca. 800 Gäste begrüßt werden. Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt der Reise war neben der Vorstellung aktueller Projekte und Aktivitäten auch die Vernetzung mit den Kolleginnen und Kollegen in Indien und der Region. So konnten u. a. während eines Termins mit der UNESCO weitere Kooperationsmöglichkeiten ausgetauscht und konkretisiert werden.

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