Nachwuchskolloquium der Fakultät III: Geographie-Nachwuchs präsentiert aktuelle Forschungsprojekte
Am 15. Juli 2026 fand an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg das Nachwuchskolloquium der Fakultät III statt. Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus den Fächern Mathematik, Biologie, Chemie, Geographie sowie Alltagskultur und Gesundheit präsentierten ihre aktuellen Forschungsarbeiten und diskutierten diese mit Kolleginnen und Kollegen aus der Fakultät.
Das Fach Geographie war mit zwei innovativen Forschungsprojekten vertreten, die zentrale Herausforderungen einer zukunftsorientierten Bildung aus unterschiedlichen Perspektiven aufgreifen.
Alena Stelter, M.Ed. stellte ihr Dissertationsprojekt "Hybride Lehr-Lern-Settings zur Vermittlung räumlicher Maßstabsebenen in Mensch-Umwelt-Systemen" vor. Dabei untersucht sie, wie analoge und digitale Lernumgebungen sinnvoll miteinander verknüpft werden können, um komplexe Wechselwirkungen zwischen Mensch und Umwelt auf verschiedenen räumlichen Ebenen verständlich zu machen. Ihr Beitrag verdeutlichte das Potenzial hybrider Bildungsformate für die geographische Bildung und stieß auf großes Interesse bei den Teilnehmenden.
Einen weiteren geographischen Schwerpunkt setzte Tobias Gehrig, M.A. mit seinem Forschungsprojekt "Einsatz digitaler Geomedien in der beruflichen Bildung – Ein Mixed-Methods-Ansatz zur Analyse tiefenstrukturellen Lernens von Jugendlichen in berufspropädeutischen Lehr-Lern-Kontexten". Im Mittelpunkt steht die Frage, wie digitale Geomedien Lernprozesse in der beruflichen Bildung unterstützen und welche Potenziale sie für effektive und tiefgreifende Kompetenzentwicklungen bei Jugendlichen bieten. Der Vortrag zeigte eindrucksvoll, welche Bedeutung digitale geographische Werkzeuge für innovative Lehr-Lern-Arrangements besitzen.
Die Präsentationen von Alena Stelter und Tobias Gehrig machten deutlich, wie vielfältig und gesellschaftlich relevant die aktuelle geographiedidaktische Forschung an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg aufgestellt ist. Beide Projekte verbinden wissenschaftliche Innovation mit konkreten Fragen der Bildungs- und Unterrichtspraxis und leisten damit wichtige Beiträge zur Weiterentwicklung geographischer Bildung im digitalen Zeitalter.
Das Nachwuchskolloquium bot den Teilnehmenden darüber hinaus wertvolle Gelegenheiten zum fachübergreifenden Austausch und zur Diskussion aktueller Forschungsansätze innerhalb der Fakultät III. Die hohe Qualität der Beiträge unterstrich einmal mehr die Bedeutung des wissenschaftlichen Nachwuchses für die zukünftige Entwicklung von Forschung und Lehre an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.







