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18.06.'18

Streuobstkonzept Bad Schönborn: Drohnenflüge in der freien Landschaft

Öffentliche Informationsveranstaltung am 03.07.2018 in Bad Schönborn

Streuobstwiesen sind in Bad Schönborn ein typisches Element der historisch gewachsenen Kulturlandschaft. Neben ihrer Funktion für den Naturschutz und die biologische Vielfalt tragen sie maßgeblich zu einem attraktiven Landschaftsbild bei. Im Kurort Bad Schönborn spielen sie daher eine wichtige Rolle für die Erholung von Kurgästen, Touristen und Einheimischen.

Damit die Streuobstwiesen erhalten bleiben und auch künftig ihre wichtigen Funktionen erfüllen können, bedürfen sowohl die Obstbäume als auch die darunter liegenden Wiesen regelmäßiger Pflege. Allerdings wird immer seltener gepflegt: Die Wiesen verbuschen zunehmend und die Obstbäume überaltern – genauso wie der Teil der Bevölkerung altert, der sich noch um die Bestände kümmert. Die Folge ist, dass mehr und mehr Streuobstwiesen brachfallen und verloren gehen.

Um dieser Entwicklung wirksam entgegenzutreten sind neue Ideen und Partnerschaften gefragt. Daher haben sich die Gemeinde Bad Schönborn, der Arbeitskreis Heimat, Natur und Umwelt Bad Schönborn 1981 e.V., die Pädagogische Hochschule Heidelberg, Abteilung Geographie sowie das Landwirtschaftsamt Bruchsal und der Landschaftserhaltungsverband Landkreis Karlsruhe e.V. zusammengetan und gemeinsam das innovative Projekt „Streuobstkonzept Bad Schönborn“ ins Leben gerufen. Der vollständige Projektname lautet „Streuobst erfassen, bewerten und vermitteln – Integratives Monitoring-Konzept zur nachhaltigen Entwicklung und Kommunikation von Streuobstbeständen in Bad Schönborn“. Gefördert wird das Projekt, das im Sommer 2018 an den Start geht und auf drei Jahre ausgelegt ist, von der Audi Stiftung für Umwelt GmbH.

Im Rahmen des Projekts kommen moderne Geo-Technologien zum Einsatz, um die vorhandenen Streuobstbestände zu erfassen, zu bewerten und in einem Streuobstwiesenkataster abzubilden. Erfassung und Bewertung werden mit Hilfe von Drohnen durchgeführt, an denen spezielle Kameras installiert sind, und das Streuobstwiesenkataster wird als Teil eines Geographischen Informationssystems (GIS) im Internet zur Verfügung gestellt. Zudem werden Strategien und Maßnahmen entwickelt, um die Bevölkerung vor Ort in Erfassung, Erhalt und Aufwertung der Streuobstbestände aktiv einzubinden. Dabei sollen selbstverständlich auch jüngere Menschen angesprochen werden.

Um das Projekt vorzustellen führen die Projektpartner eine öffentliche Informationsveranstaltung in Bad Schönborn durch. Dabei werden die Drohnenflüge vorgeführt, mit deren Hilfe die Streuobstbestände in der freien Landschaft erfasst und bewertet werden. Auch die Flugplanung und die Auswertung der aufgenommenen Daten werden erläutert. Erste Drohnenflüge haben im Rahmen des Projekts bereits stattgefunden, weitere Flüge sind zunächst in den kommenden Tagen und Wochen und dann natürlich während der gesamten Projektlaufzeit vorgesehen.

Die Informationsveranstaltung findet statt am Dienstag 03.07.2018 um 14:00 Uhr im Obst-Gen-Garten Bad Schönborn, der östlich an das Kurgebiet Mingolsheim angrenzt. Treffpunkt ist an der verlängerten Kraichgaustraße („Alter Östringer Weg“ bzw. „Sandweg“) zwischen dem Gelände der Eisenbahn-Freunde Bad Schönborn und dem Parkplatz des Kleintierparks Bad Schönborn.

Die Projektpartner laden alle Interessierten herzlich zu dieser Veranstaltung ein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bei Fragen oder Anregungen freut sich Thomas Kuppinger vom Landschaftserhaltungsverband auf Anrufe oder Emails (Telefon: 0721/936-87010, Email: LEV@landratsamt-karlsruhe.de).

 

Der Obst-Gen-Garten in Bad Schönborn. Foto: Gemeinde Bad Schönborn

12.06.'18

Projektstart von KliN! am Fürstenberg Gymnasium in Donaueschingen - Schülerinnen und Schüler untersuchen die Auswirkungen des Klimawandels auf den Wald vor der eigenen Haustür

Wo können wir dem Klimawandel vor der eigenen Haustür begegnen und wie können wir uns bereits heute an die damit verbundenen Veränderungen anpassen? Mit dieser Frage beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler des Fürstenberg Gymnasiums in Donaueschingen und erforschten vor der eigenen Haustür die Zusammenhänge zwischen dem Klimawandel und der Reaktion des Waldes auf die zunehmende Sommertrockenheit.

Der Projekttags war Auftakt der Kooperation zwischen dem Fürstenberg Gymnasium Donaueschingen und dem Geco-Lab „Kompetenzzentrum für geoökologische Raumerkundung“ der Abteilung Geographie an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Ziel des Umweltbildungsprojektes KliN! ist es unter anderem, dass sich Schülerinnen und Schüler mit den regionalen Folgen des Klimawandels auseinandersetzen. Finanziert wird das Projekt vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg.

Zwei Klassen der Jahrgangsstufe 9 und 11 des Fürstenberg Gymnasiums, untersuchten in diesem Zusammenhang die Auswirkungen des Klimawandels auf ein Waldstück im Donaueschinger Stadtwald. Dabei lernten die Schüler, dass Bäume zukünftig, aber auch bereits heute, durch steigende Temperaturen vermehrt mit akuten Trockenereignissen umgehen müssen und die Förster mit der Pflanzung entsprechender Baumarten auf die veränderten Verhältnisse reagieren. Damit wurde exemplarisch am Bespiel des Ökosystems Wald das Thema Nachhaltigkeit auch im Hinblick auf Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel beleuchtet. 

Um den aktuellen Zustand des Untersuchungsgebiets beurteilen zu können und verschiedene Zukunftsszenarien zu diskutieren, führten die Schüler neben einer Geländekartierung, einige Laboruntersuchungen und Experimente durch. Anhand von Baumscheiben, von Weißtannen und Fichten, welche durch die Stadt Donaueschingen bereitgestellt wurden, konnten die Schüler das Baumwachstum und die Klimadaten miteinander vergleichen und so direkt ablesen, wie die Bäume auf das Klima reagieren.

Begleitet wurden die Jungforscher von Dipl.-Geogr. Kai Guckes und Karl Wutzer, B.Sc. (beide Geco-Lab), sowie von Lehrkräften des Fürstenberg Gymnasiums und dem Revierförster der Stadt Donaueschingen.

 

Im Gelände, Labor und Modell erarbeiten die Schülerinnen und Schüler eigenständig die Zusammenhänge zum Verständnis über die Folgen des Klimawandels und beurteilen die Nachhaltigkeit der damit verbundenen Anpassungsmaßnahmen. Fotos: J. Erhardt

 

 

06.06.'18

IT-Systemadministrator/in für die GIS-Station gesucht

Die GIS-Station, das Klaus-Tschira-Kompetenzzentrum für digitale Geomedien der Abteilung Geographie an der Pädagogischen Hochschule sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n IT-Systemadministrator/in.

Alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte dem Anhang:

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05.06.'18

Einladung zur Workshopreihe "BNE in Schülerlaboren"

Der Workshopreihe "BNE in Schülerlaboren" richtet sich an BetreiberInnen und MitarbeiterInnen von Schülerlaboren und anderen außerschulischen Lernorten und lädt sie ein, sich über bestehende Aspekte und Konzepte der Vermittlungsarbeit unter der Leitperspektive BNE auszutauschen und daraus gemeinsame Handlungsempfehlungen zu entwickeln und umzusetzen. Ausgehend von „Best Practice-Beispielen“ sowie Angeboten und Erfahrungen der teilnehmenden Akteure sollen die gemeinsame begriffliche Basis gestärkt und übergreifende Handlungsempfehlungen zur Konzeption von Angeboten in Schülerlaboren unter der Leitperspektive BNE erarbeitet werden.

Die beiden nächsten Veranstaltung finden am Dienstag, 12. Juni 2018, im Geco-Lab, Kompetenzzentrum für geoökologische Raumerkundung der Abteilung Geographie an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg (Keynote: Prof. Dr. Alexander Siegmund) sowie am 19. Juni 2018 für das Schülerlabor-Netzwerk GenaU Berlin-Brandenburg in der Stabstelle für Nachhaltigkeit an der Freien Universität Berlin (Keynote: Prof. Dr. Reinhold Leinfelder) statt. Die Workshopreihe wird für LernortLabor e.V. im Rahmen der Commitments zum Nationalen Aktionsplan Bildung für Nachhaltige Entwicklung (Handlungsfeld III – Stärkung und Anerkennung von Change Agents und Multiplikatoren) in Kooperation mit der Deutschen UNESCO-Kommission ausgebracht. Die Workshopleitung übernehmen Dipl.-Geoökol. Daniel Volz, AR (Koordinator des Geco-Labs) und Dipl.-Geogr. Svenja Brockmüller (Projekte BNE – Climate Change Education). Die Workshoptage in Heidelberg und Berlin verstehen sich als Vertiefung der gleichnamigen Angebote im Rahmen der 13. LeLa-Jahrestagung 2018 in Kiel, können aber auch unabhängig davon besucht werden. Die Workshopreihe ist Teil der BNE-Tour des Nationalen Aktionsplans BNE und anerkannter Beitrag zum UNESCO-Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitten den folgenden beiden pdf-Anhängen:

05.06.'18

Einladung zur öffentlichen klimAZUBI-Abschlusskonferenz am 20. September 2018 in Heidelberg

Herzliche Einladung zur Abschlusskonferenz des Projekts
„Auszubildende begegnen dem Klimawandel (klimAZUBI)“

am Donnerstag, 20. September 2018, 14:00-16:00 Uhr

in der Abteilung Geographie an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg!

Im Rahmen der Abschlusskonferenz werden zentrale Projekt- und Evaluationsergebnisse präsentiert sowie Klimaanpassungsvorschläge der Auszubildenden exemplarisch vorgestellt. Die entwickelten Material- & Methodenkoffer sowie deren Einsatzmöglichkeiten werden präsentiert und die Koffer offiziell an die Kooperationspartner überreicht. Über eine Kofferausleihe bei der IHK Rhein-Neckar ist die Projektdurchführung auch für Unternehmen möglich, die während der Projektlaufzeit noch keine Kooperationspartner waren. Bei Kaffee und Häppchen werden zwanglose Informations- und Feedbackgespräche und die weitere Vernetzung mit alten und neuen Partnern ermöglicht.

Die Anschlusskonferenz richtet sich an Ausbilder, HR-Verantwortliche, Marketingexperten, Nachhaltigkeitsbeauftragte sowie Auszubildende von in der Metropolregion Rhein-Neckar ansässigen Unternehmen sowie weitere Interessierte.

Weitere Informationen zur Veranstaltung, Anmeldung und Anreise finden Sie in der angehängten Einladung:

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