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14.05.2020

Transdisziplinäre Studie zur Klimawandelanpassung städtischer Plätze veröffentlicht

Ein interdisziplinäres Forschungsteam der Universität Heidelberg, Stadt Heidelberg und des rgeo-Teams der Pädagogischen Hochschule Heidelberg haben die Hitzebelastung auf ausgewählten städtischen Plätzen in Heidelberg untersucht und Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel beurteilt. Die Ergebnisse des Projekts wurden jetzt unter dem Titel „Viability of public spaces in cities under increasing heat: a transdisciplinary approach“ im Journal „Sustainable Cities and Society“ veröffentlicht. Im Mittelpunkt der Untersuchungen standen der Universitätsplatz in der Altstadt und die Schwetzinger Terrasse in der Bahnstadt. Zur Analyse des Ist-Zustands wurden im Sommer 2018 mit Unterstützung des rgeo-Teams meteorologische Parameter wie Temperatur, Windgeschwindigkeit und Luftfeuchte aufgenommen.

Klimastation des rgeo-Teams in der Bahnstadt angrenzend an die Schwetzinger Terrasse. Die Wetterhütte ist ausgestattet mit einem Thermohygrographen mit dem Lufttemperatur und relative Feuchte aufgezeichnet wird. Foto: Foshag

 

Dabei zeigt sich, dass die „Schwetzinger Terrasse“ besonders von sehr hohen Temperaturen betroffen ist; Oberflächenfarbe und -textur spielen dabei eine bedeutende Rolle. Grünflächen sorgen für einen Temperaturausgleich, allerdings nur im vitalen Zustand. In einem weiteren Schritt wurde mit Methoden der Geoinformatik die solare Einstrahlung auf die Plätze modelliert. Das Verfahren ermöglicht die Simulation verschiedener Beschattungsmaßnahmen mit Bäumen oder Sonnensegeln und demonstriert, wie das kleinräumige Klima an einem Platz positiv beeinflusst werden kann. Die Einstrahlung kann auf diese Weise um die Hälfte reduziert werden.

Aktuelle und mögliche zukünftige Solareinstrahlung durch Simulation von Beschattungsmaßnahmen für die Schwetzinger Terrasse in der Bahnstadt. Quelle: Foshag et al. 2020

 

Die Arbeit ist sowohl inter- als auch transdisziplinär angelegt und wurde mit Wissen von lokalen Stakeholdern wie z.B. dem Umweltamt der Stadt Heidelberg ergänzt. Die Publikation basiert auf der Promotionsarbeit von Dr. Kathrin Foshag, die von Prof. Alexander Siegmund co-betreut wurde. Außerdem an der Studie beteiligt ist ein Konsortium aus Dr. Nicole Aeschbach (TdLab Geographie am Geographischen Institut), Prof. Dr. Bernhard Höfle (3DGeo Group, Abteilung Geoinformatik am Geographischen Institut) und Prof. Dr. Werner Aeschbach (Betreuer der Arbeit, Institut für Umweltphysik) sowie das Heidelberg Center for the Environment (HCE).

 

14.04.2020

Streuobstwiesenmonitoring: Audi-Stiftung für Umwelt veröffentlicht Filmteaser

Die Audi Stiftung für Umwelt hat auf auf seinem LinkedIn-Profil mit einem Film-Teaser auf das Streuobstwiesenmonitoring von rgeo aufmerksam gemacht.

Das Projekt „Streuobst erfassen, bewerten und vermitteln – Integratives Monitoring-Konzept zur nachhaltigen Entwicklung und Kommunikation von Streuobstbeständen in Bad Schönborn“ ist im Sommer 2018 an den Start gegangen und ist auf drei Jahre ausgelegt. Im Rahmen des Projekts kommen moderne Geo-Technologien zum Einsatz, um die vorhandenen Streuobstbestände zu erfassen, zu bewerten und in einem Streuobstwiesenkataster abzubilden. Erfassung und Bewertung werden mit Hilfe von Drohnen durchgeführt, an denen spezielle Kameras installiert sind, und das Streuobstwiesenkataster wird als Teil eines Geographischen Informationssystems (GIS) im Internet zur Verfügung gestellt. Zudem werden Strategien und Maßnahmen entwickelt, um die Bevölkerung vor Ort in Erfassung, Erhalt und Aufwertung der Streuobstbestände aktiv einzubinden. An dem Projektz beteiligt ist außerderm der Landschaftserhaltungsverband des Landkreises Karlsruhe, der Arbeitskreis Heimat, Natur und Umwelt Bad Schönborn (AHNU) sowie der Gemeinde Bad Schönborn.

 

Der Projektteaser der Audi-Stiftung gibt einen ersten Einblick in das Streuobstwiesenmonitoring der Abteilung.

 

14.04.2020

Die Apfelblütenaktion startet mit ersten tagesaktuellen Karten – SWR berichtet

Uwe Gradwohl aus der SWR-Wissensredaktion hat in mehreren Beiträgen (SWR2, "Kaffee oder Tee" und der Landesschau Baden-Württemberg) über den Start der diesjährigen Apfelblütenaktion berichtet. Gemeinsam mit der Research Group for Earth Observation (rgeo) der Abteilung Geographie an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg untersucht die Redaktion seit nun mehr 15 Jahren das Blühverhalten der Apfelbäume. Auch dieses Jahr sind wieder zahlreiche Helferinnen und Helfer dazu aufgerufen, ihre Beobachtungen über das Blühverhalten zu melden. Solche Citizen-Science-Projekte, in deren Rahmen Menschen außerhalb des akademischen Betriebs mit in den Forschungsprozess einbezogen werden, kommen in der Wissenschaft immer mehr zum Tragen. Mehr Informationen zum Apfelblüten-Projekt gibt es auf unserer Projektseite

 

Wissenschaftsredakteur Uwe Gradwohl spricht in SWR2 über die langjährige Kooperation mit dem rgeo-Team und den Start der Apfelblütenaktion 2020.

 

Die SWR-Sendung "Kaffee oder Tee" zeigte am 9. April die vom rgeo-Team erstellten  Apfelblütenkarten.

 

Um den Frühlingseinzug in Deutschland mit tagesaktuellen Verbreitungskarten zu visualisieren, verarbeiten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des rgeo-Teams wöchentlich die phänologischen Beobachtungen aus der Bevölkerung. Berücksichtigt werden dabei das Gelände, die klimatischen Gegebenheiten und die Qualität der Meldungen. So entstehen dreimal pro Woche aktuelle Verbreitungskarten von Blühbeginn, Vollblüte und Ende der Blüte in Deutschland und darüber hinaus. Mit ihnen lassen sich sogar Vorhersagen darüber treffen, wo in den nächsten zwei bis drei Tagen mit der Blüte errechnet werden kann. Die Apfelblüten eignen sich für diesen Zweck als passende Messinstrumente, denn je früher die Bäume blühen, umso milder ist der Witterungsverlauf. 

 

Die aktuellsten Verbreitungskarten und den neusten Stand der Apfelblüte finden Sie online im „Apfelblüten-Liveticker“.

17.03.2020

Chile-Kooperation: Prof. Dr. Marion Steiner besucht rgeo

Am 4. März hat Prof. Dr. Marion Steiner, Professorin vom Institut für Geographie der Pontificia Universidad Católica de Valparaíso/Chile, die Abteilung Geographie – Research Group for Earth Observation (rgeo) besucht. Im Fokus des Besuches stand der Austausch der beiden Institutionen für eine mögliche weitere zukünftige Zusammenarbeit, vor allem im Kontext von Bildung für nachhaltige Entwicklung und zu den Themen digitales Lernen, Klimawandel und Welterbestätten. In diesem Rahmen plant die Abteilung Geographie - rgeo einen internationalen Workshop zum Thema "Prinzipien, Methoden und Anwendungen digitaler Geomedien in Wissenschaft und Bildung" der sich insbesondere an Lehrkräfte und Hochschullehrende in Chile richtet.

 

Prof. Alexander Siegmund und Prof. Marion Steiner freuen sich auf die Zusammenarbeit. Foto: rgeo

 

Bei der geplanten Kooperation zwischen den beiden Institutionen soll es vor allem und die Umsetzung von gemeinsamen Forschungs- und Vermittlungsvorhaben zum besseren Verständnis unseres Erdsystems und zur Stärkung der Nord-Süd-Zusammenarbeit gehen, wie sie vom UNESCO-Lehrstuhl für Erdbeobachtung und Geokommunikation von Welterbestätten und Biosphärenreservaten an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg unter der Leitung von Prof. Siegmund gefördert werden.

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