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Projektstart von KliN! am Fürstenberg Gymnasium in Donaueschingen - Schülerinnen und Schüler untersuchen die Auswirkungen des Klimawandels auf den Wald vor der eigenen Haustür
Wo können wir dem Klimawandel vor der eigenen Haustür begegnen und wie können wir uns bereits heute an die damit verbundenen Veränderungen anpassen? Mit dieser Frage beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler des Fürstenberg Gymnasiums in Donaueschingen und erforschten vor der eigenen Haustür die Zusammenhänge zwischen dem Klimawandel und der Reaktion des Waldes auf die zunehmende Sommertrockenheit.
Der Projekttags war Auftakt der Kooperation zwischen dem Fürstenberg Gymnasium Donaueschingen und dem Geco-Lab „Kompetenzzentrum für geoökologische Raumerkundung“ der Abteilung Geographie an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Ziel des Umweltbildungsprojektes KliN! ist es unter anderem, dass sich Schülerinnen und Schüler mit den regionalen Folgen des Klimawandels auseinandersetzen. Finanziert wird das Projekt vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg.
Zwei Klassen der Jahrgangsstufe 9 und 11 des Fürstenberg Gymnasiums, untersuchten in diesem Zusammenhang die Auswirkungen des Klimawandels auf ein Waldstück im Donaueschinger Stadtwald. Dabei lernten die Schüler, dass Bäume zukünftig, aber auch bereits heute, durch steigende Temperaturen vermehrt mit akuten Trockenereignissen umgehen müssen und die Förster mit der Pflanzung entsprechender Baumarten auf die veränderten Verhältnisse reagieren. Damit wurde exemplarisch am Bespiel des Ökosystems Wald das Thema Nachhaltigkeit auch im Hinblick auf Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel beleuchtet.
Um den aktuellen Zustand des Untersuchungsgebiets beurteilen zu können und verschiedene Zukunftsszenarien zu diskutieren, führten die Schüler neben einer Geländekartierung, einige Laboruntersuchungen und Experimente durch. Anhand von Baumscheiben, von Weißtannen und Fichten, welche durch die Stadt Donaueschingen bereitgestellt wurden, konnten die Schüler das Baumwachstum und die Klimadaten miteinander vergleichen und so direkt ablesen, wie die Bäume auf das Klima reagieren.
Begleitet wurden die Jungforscher von Dipl.-Geogr. Kai Guckes und Karl Wutzer, B.Sc. (beide Geco-Lab), sowie von Lehrkräften des Fürstenberg Gymnasiums und dem Revierförster der Stadt Donaueschingen.
Im Gelände, Labor und Modell erarbeiten die Schülerinnen und Schüler eigenständig die Zusammenhänge zum Verständnis über die Folgen des Klimawandels und beurteilen die Nachhaltigkeit der damit verbundenen Anpassungsmaßnahmen. Fotos: J. Erhardt

Einladung zur Workshopreihe "BNE in Schülerlaboren"

Die Workshopreihe "BNE in Schülerlaboren" richtet sich an BetreiberInnen und MitarbeiterInnen von Schülerlaboren und anderen außerschulischen Lernorten und lädt sie ein, sich über bestehende Aspekte und Konzepte der Vermittlungsarbeit unter der Leitperspektive BNE auszutauschen und daraus gemeinsame Handlungsempfehlungen zu entwickeln und umzusetzen. Ausgehend von „Best Practice-Beispielen“ sowie Angeboten und Erfahrungen der teilnehmenden Akteure sollen die gemeinsame begriffliche Basis gestärkt und übergreifende Handlungsempfehlungen zur Konzeption von Angeboten in Schülerlaboren unter der Leitperspektive BNE erarbeitet werden.
Die beiden nächsten Veranstaltung finden am Dienstag, 12. Juni 2018, im Geco-Lab, Kompetenzzentrum für geoökologische Raumerkundung der Abteilung Geographie an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg (Keynote: Prof. Dr. Alexander Siegmund) sowie am 19. Juni 2018 für das Schülerlabor-Netzwerk GenaU Berlin-Brandenburg in der Stabstelle für Nachhaltigkeit an der Freien Universität Berlin (Keynote: Prof. Dr. Reinhold Leinfelder) statt. Die Workshopreihe wird für LernortLabor e.V. im Rahmen der Commitments zum Nationalen Aktionsplan Bildung für Nachhaltige Entwicklung (Handlungsfeld III – Stärkung und Anerkennung von Change Agents und Multiplikatoren) in Kooperation mit der Deutschen UNESCO-Kommission ausgebracht. Die Workshopleitung übernehmen Dipl.-Geoökol. Daniel Volz, AR (Koordinator des Geco-Labs) und Dipl.-Geogr. Svenja Brockmüller (Projekte BNE – Climate Change Education). Die Workshoptage in Heidelberg und Berlin verstehen sich als Vertiefung der gleichnamigen Angebote im Rahmen der 13. LeLa-Jahrestagung 2018 in Kiel, können aber auch unabhängig davon besucht werden. Die Workshopreihe ist Teil der BNE-Tour des Nationalen Aktionsplans BNE und anerkannter Beitrag zum UNESCO-Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitten den folgenden beiden pdf-Anhängen:
Heidelberger Studenten forschen zu umweltrelevanten Themen in Eberbach
Vom 22. - 27. Mai waren Studenten der Abteilung Geographie im Rahmen ihres Geländepraktikums in Eberbach. Dabei wurden sie bei ihren Untersuchungen von der Rhein-Neckar-Zeitung begleitet.
Der Artikel ist unter folgendem Link abrufbar: Heidelberger Studenten forschen in Eberbach
Lena Neumann, M. Ed. vertritt die Abteilung Geographie auf den Annaberger Klimatagen in Sachsen
Im Rahmen der Annaberger Klimatage kamen am 16. und 17.05.2018 in Annaberg-Buchholz Wissenschaftler, Politiker und Vertreter verschiedener städtischer Ämter zusammen, um über Klimawandelfolgen, Anpassungsstrategien und Klimawandelkommunikation zu diskutieren. Obgleich es unter dem Motto „Mittelgebirge – Weißer Fleck um Klimawandel?“ schwerpunktmäßig um regionale Projekte ging, wurden, neben lokalen Akteuren, bewusst Vertreter aus anderen Bundesländern eingeladen, um Synergien im Hinblick auf Anpassungs- und Kommunikationsstrategien gewinnbringend nutzen zu können. Ein besonderes Interesse der Veranstalter galt der Klimawandelkommunikation, welche sie u. a. durch Vorträge zu limitierenden Einflussfaktoren, die auf die Klimawandelkommunikation wirken, der Interaktion von Wissenschaftlern und Journalisten und daraus resultierenden Verständnisbarrieren sowie Bildungskonzepten zur Vermittlung von Klimawandelfolgen aufgriffen. In diesem Kontext stellte Lena Neumann exemplarisch das Projekt „Klimawandel findet Stadt“ als eines der Umweltbildungsprojekte des Geco-Labs vor. Der Fokus des Vortrags lag auf dem Dreiklang aus Beobachtungs-, Labor- und Handlungsraum als neuer methodisch-didaktischer Ansatz zur Vermittlung von regionalen Klimawandelfolgen und Anpassungsstrategien. In der anschließenden Diskussionsrunde konnten Ideen generiert und Anknüpfungspunkte zwischen den einzelnen Projekten hergestellt werden.
Veranstaltungshinweis auf die Annaberger Klimatage







