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08.05.2018

Dipl.-Geogr. Svenja Brockmüller und Lena Neumann, M.Ed., auf HGD-Nachwuchstagung in Gießen

Das Team vom Gießener Lehrstuhl „Didaktik der Geographie“ lud vom 3.-5. Mai 2018 zum Nachwuchstreffen 2018 des Hochschulverbands für Geographiedidaktik (HGD) an die Justus-Liebig-Universität ein.

Ca. 35 Doktorand*innen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum trafen sich, um ihre Forschungsideen und -projekte zu diskutieren, sich zu vernetzen sowie in thematischen Arbeitsgruppen zu gemeinsamen Schwerpunktthemen auszutauschen. Gerahmt von einem kulinarischen Abendprogramm standen hierzu die Formate „Vorträge“, „Posterpräsentationen“ und „Forschungsgruppen“ zur Verfügung, die auch Lena Neumann und Svenja Brockmüller zur Präsentation ihrer Dissertationsvorhaben nutzten. Zudem wurden zwei informative Workshops zu den Themen „Review und Publikation“ (Prof. I. Hemmer, Prof. P. Bagoly-Simó) sowie „Dokumentarische Methode“ (Dr. J. Fögele) angeboten. Die Mitgliederversammlung des HGD-Nachwuchses bot Raum, über die Arbeit der Nachwuchsvertretung zu berichten und die Positionen der Nachwuchsforscher*innen zu aktuellen Entwicklungen des Fachs bzw. des Vereins zu diskutieren.

Die inspirierende Zusammenkunft trug zu den zentralen Anliegen der HGD-Nachwuchsgruppe bei, Forschungsqualität zu steigern, Kommunikation zu verbessern und eine nachhaltige Vernetzung zu etablieren. Unser herzlicher Dank geht an das Gießener Orga-Team!

Im Rahmen des kommenden HGD-Symposiums in Münster wird am 3. Oktober 2018 der nächste gemeinsame Nachwuchstag stattfinden.

 

HGD Nachwuchsvertretung 2017/2018

Das aktuelle HGD Nachwuchsvertreter-Team (v.l.n.r.) Saskia Weitekamp (Münster), J. Christian Benninghaus (Hamburg) und Svenja Brockmüller (Heidelberg)

 

Teilnehmer des HGD-Nachwuchstreffens am 05.05.2018 in Gießen

 

25.04.2018

"Geco-Lab: Dem Klimawandel begegnen - das Beispiel Auszubildende (klimAZUBI)" für den "Blauen Kompass" nominiert

                      

 

Das Umweltbundesamt (UBA) hat fünfzehn erfolgreiche Projekte zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels für den „Blauen Kompass“ nominiert. Von Dachbegrünung über lokalen Hochwasserschutz bis hin zu Hitzeschutz-Schulungen für Pflegepersonal gibt es viele vorbildliche Aktionen, die konkret dazu beitragen, den Folgen zu erwartender Klimaänderungen in den kommenden Jahrzehnten zu begegnen. Eine Expertenjury wählt Ende Mai die Gewinner aus drei Kategorien aus. Mit dabei unter den Nominierten ist auch ein Projekt der Reserach Group for Earth Observation (rgeo), Abt. Geographie, Pädagogische Hochschule Heidelberg: „Geco-Lab: Dem Klimawandel begegnen – das Beispiel Auszubildende (klimAZUBI)“.

Extremwetter wie lang anhaltende Hitzeperioden oder Starkregen betrifft auch Unternehmen. Als Teil ihres Bildungsschwerpunkts zu Klimawandel und Klimaanpassung entwickelt die Pädagogische Hochschule Heidelberg im Projekt klimAZUBI in Kooperation mit ausgewählten Unternehmen aus der Region und der IHK Rhein-Neckar spezielle Lernmodule zur Klimaanpassung für Auszubildende. Als zukünftige Entscheidungsträger tragen sie das erworbene Wissen in die Betriebe hinein.

Die 15 Projekte konkurrieren, zusätzlich zur Jurybewertung, bis zum 9. Mai bei einer Internetabstimmung auf www.uba.de/tatenbank um den Publikumspreis. Entscheiden Sie mit!

 

Auszubildende führen im Rahmen des klimAZUBI-Basismoduls vertiefende Analysen zum Thema Hochwasserschutz im Geco-Lab, Kompetenzzentrum für geoökologische Raumerkundung, durch.

(Foto: rgeo)

23.04.2018

Modulstart des aim-Projekts „Dem Klimawandel begegnen“ am evangelischen Paul-Distelbarth Gymnasiums in Obersulm

Im Rahmen des von der Akademie für innovative Bildung und Management Heilbronn-Franken gemeinnützige GmbH (aim) geförderten Projekts „Dem Klimawandel begegnen“, erforschten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 am evangelischen Paul-Distelbarth Gymnasium in Obersulm gemeinsam mit Dr. Simone Fischer und Dipl. Geogr. Kai Guckes vom Team des Geco-Lab der Abteilung Geographie an der PH Heidelberg, die Zusammenhänge zwischen dem Klimawandel und Spätfrostschäden im Weinbau. Die Spätfrostschäden des vergangenen Jahres haben besonders im Sulmtal zu massiven Ernteverlusten geführt, weshalb sich die Schülerinnen und Schüler auch mit den  Anpassungsmaßnahmen an die regionalen Klimaveränderungen im Weinbau auseinander setzen. Damit sollen die Schülerinnen und Schülern die Zusammenhänge einer nachhaltigen Entwicklung im Weinbau praxisorientiert und mit engem Bezug zu den aktuellen Anforderungen in der Region verstehen lernen und somit die Fähigkeit entwickeln, komplexe Zusammenhänge anhand regionaler Themen zu beurteilen.

20.04.2018

Mehr TateN! - Mehr Zukunft! - rgeo beim Nachhaltigkeitskongress in Stuttgart

 

Unter dem Motto „Heute das Morgen gestalten“ wurde 2007 in Baden-Württemberg die Nachhaltigkeitsstrategie verabschiedet. Anlässlich des 10. Jahrestages und als Höhepunkt des Jubiläums fand im Stuttgarter Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle der Nachhaltigkeitskongress 2018 statt. Gemäß dem Motto "Mehr TateN! - Mehr Zukunft!", folgten rund 900 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den unterschiedlichsten Bereichen der Einladung. Moderiert vom bekannten "Wetterfrosch", Dipl. Meteorologe und TV-Moderator Sven Plöger, sprach zunächst der Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg Winfried Kretschmann, über die Notwendigkeit der Nachhaltigkeit. Rund um das Thema Nachhaltige Entwicklung und einer Reihe weiterer Zukunftsthemen, bot sich den Teilnehmenden ein abwechslungsreiches Programm. Dies umfasste konsumkritische Beiträge, wie beispielsweise durch den Schauspieler und Umweltaktivisten Hannes Jaenicke ("Der Geldbeutel ist eine scharfe Waffe" bis hin zu politischen Leitfragen durch Prof. Dr. Dirk Messner ("Transformation zur Nachhaltigkeit - Weichenstellungen bis 2030"), Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE).

Sigrid Klausmann und Prof. Dr. Alexander Siegmund bei der Speed Speech über Bildung für Nachhaltige Entwicklung beim Nachhaltigkeitskongress 2018 in Stuttgart.

 

Bei den anschließenden "Speed Speeches" referierte Prof. Dr. Alexander Siegmund, Professor für Physische Geographie und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, gemeinsam mit Sigrid Klausmann über das von der UN definierte Ziel für Nachhaltige Entwicklung Nummer 4 Hochwertige Bildung und die große Bedeutung der Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung (BNE). Aufbauend auf den zahlreichen BNE-Aktivitäten in Baden-Württemberg, attestierte Prof. Siegmund dem Land Baden-Württemberg eine positive Entwicklung, sieht aber gleichzeitig noch eine Vielzahl von Entwicklungsmöglichkeiten. Zusätzlich moderierte Prof. Siegmund am Nachmittag das Zukunftsforum 3, ebenfalls zum Thema BNE. Weiterhin aus dem rgeo-Team auf dem Nachhaltigkeitskongress in Stuttgart vertreten waren Dr. Tobias Matusch und M. Ed. Lena Neumann, die an dem Zukunftsforum 1 zum Thema "Die SDGs weltweit und deren Umsetzung in BW", hier moderiert durch Prof. Dr. Eckart Würzner, Oberbürgermeister der Stadt Heidelberg, bzw. Zukunftsforum 2 zum Thema "Klimawandel und Anpassungsstrategien" teilnahmen.

 

Prof. Dr. Siegmund beantwortet zusammen mit den anderen Speed Speakern die Fragen aus dem Publikum.

 

Nach zehn Jahren Nachhaltigkeitsstrategie in Baden-Württemberg darf also durchaus ein positives Fazit gezogen werden. Dass dies allerdings nur ein Zwischenfazit sein darf, betonte Umweltminister Franz Untersteller bei seiner Abschlussrede, in welcher er die Bürgerinnen und Bürger zu weiteren Aktivitäten aufrief und deutlich machte, dass nur gemeinsam die drängendsten Fragen der Zeit beantwortet werden können.


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