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20.05.2026

Welttag der Bienen – Einblick in die Honigernte auf unserem Institutsdach

English version below

 

Bienen sind weit mehr als Honigproduzenten: Als wichtigste Bestäuber der Welt sichern sie die Vermehrung von Pflanzen, die Grundlage unserer Ernährung und die Artenvielfalt unserer Ökosysteme. Bienen sind kurzum ein tragendes Element des Lebens auf unserem Planeten – eines, das gerne mal vergessen wird.

Anlässlich des Welttags der Bienen am 20. Mai freuen wir uns also umso mehr, einen kleinen Einblick in eines unserer ganz besonderen Projekte zu geben: unsere zwei Bienenvölker, die auf dem Dach des Instituts für Geographie und Geokommunikation an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg beheimatet sind.

Gestern stand wieder einmal die Honigernte an, ein vollständig händischer Prozess von Anfang bis Ende. Die gefüllten Honigwaben wurden sorgfältig aus dem Honigraum (dem oberen Bereich des Bienenstocks) entnommen, von Hand entdeckelt und anschließend in einer handbetriebenen Honigschleuder geschleudert, freundlicherweise ausgeliehen vom örtlichen Imkerverein Heidelberg.

Der frisch geschleuderte Honig wurde danach gefiltert und kann anschließend abgefüllt werden. Die beigefügten Fotos dokumentieren diesen Prozess.

Morgen erhalten die Bienen die leeren Waben zurück und machen sich erneut fleißig an die Arbeit, reparieren die Waben und befüllen sie mit frischem Nektar.

Am Welttag der Bienen werden wir daran erinnert, wie wichtig die kleinsten und doch unverzichtbarsten Akteure unseres Planeten sind. Unsere hauseigenen Bienenvölker erfreuen uns somit nicht nur stets durch ihren leckeren Honig, sondern leisten auch ihren ganz eigenen Beitrag zur Bestäubung, Artenvielfalt und einer nachhaltigen Zukunft.

 

 

 

World Bee Day – A Look at the Honey Harvest on Our Institute Rooftop

 

Bees are far more than honey producers: As the world's most important pollinators, they ensure the reproduction of plants, the foundation of our food supply, and the biodiversity of our ecosystems. In short, bees are a vital element of life on our planet – one that is all too easily forgotten.

On the occasion of World Bee Day, May 20th, we are all the more delighted to offer a glimpse into one of our most special projects: our two bee colonies, housed on the rooftop of the Institute of Geography and Geocommunication at Heidelberg University of Education.

Yesterday, it was time for yet another honey harvest – a fully hands-on process from start to finish. The filled honeycombs were carefully removed from the honey super (the upper section of the hive), uncapped by hand, and then spun in a manual honey extractor, kindly loaned to us by the local beekeeping association, the Imkerverein Heidelberg. The freshly extracted honey was then filtered and is now ready to be bottled. The attached photos document this process.

Tomorrow, the bees will receive their empty honeycombs back and get straight to work once more, repairing the combs and filling them with fresh nectar.

On World Bee Day, we are reminded of the importance of even the smallest, yet most vital, contributors to our planet. Our very own bee colonies, therefore, offer more than "just" delicious honey – they also contribute to pollination, biodiversity, and a more sustainable future.

 

07.05.2026

Zusammenarbeit stärken, netzwerken und voneinander lernen.

(English version below)

 

Im April empfingen das Institut für Geographie und Geokommunikation sowie das Heidelberger Zentrum Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg die südafrikanische Expertin für digitales Lernen Dr. Wilma van Staden. Die an der Maynooth University in Irland tätige Forscherin referierte über ihre Erfahrungen zum Thema "Co-Engaged Global Learning for Change in Digital Contexts: Transformative Pedagogies Across North and South" und tauschte sich mit Mitgliedern des UNESCO-Lehrstuhls, des Geco-Lab, der GIS-Station und des BNE-Zentrums aus, um neue Möglichkeiten für eine vertiefte Zusammenarbeit zu erkunden.

Im Rahmen ihres Besuchs traf sich Wilma van Staden im Rahmen ihres Projekt-Workshops "From Start-Up Stories to Handprint Action" auch mit Studierenden des Masterstudiengangs "Digitale BNE", bei dem sie mit den Teilnehmenden über die Anwendung digitaler Methoden in nachhaltigkeitsorientierten Bildungsprojekten diskutierte. Zwischen den vielen Terminen und Sitzungen hatte sie zum Glück auch Gelegenheit, die Heidelberger Altstadt und das Schloss zu besichtigen, die sich in strahlendem Sonnenschein präsentierten.

Wilma van Stadens Besuch stärkt die internationale Ausrichtung des Instituts für Geographie und Geokommunikation und lieferte wertvolle Impulse für neue Formen der Zusammenarbeit im Hinblick auf digitale Ansätze in der Nachhaltigkeitsbildung.

 

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Strengthening cooperation, building networks and learning from each other.

 

In April, the Institute of Geography and Geocommunication, and the Education for Sustainable Development (ESD) Center at Heidelberg University of Education welcomed South African digital Learning expert Dr. Wilma van Staden. The researcher based at Maynooth University, Ireland, publicly spoke about her experiences on "Co-Engaged Global Learning for Change in Digital Contexts: Transformative Pedagogies Across North and South," and engaged with members of the UNESCO-Chair, the Geco-Lab, the GIS-Station and the ESD Center to explore opportunities for future cooperation.

As part of her visit Wilma van Staden also met with students from the master's program "Digital-ESD" in her Project Workshop "From Start-Up Stories to Handprint Action" where she discussed applying digital methods to sustainability-oriented education projects with the participants. In between the many meetings and sessions, she luckily also got the opportunity to get to see Heidelberg’s old town and castle, which presented themselves in bright sunshine.

Wilma van Standen’s visit further strengthened the international orientation of the Institute of Geography and Geocommunication and provided valuable impulses for new forms of cooperation towards digital approaches into sustainability education.

 

Oben: BNE-Kolloquium (Tobias Klös), unten links: Workshop mit Studierenden des Master DBNE (Teresa Ruckelshauß), unten rechts: v.l.n.r. Prof. Dr. Alexander Siegmund, Dr. Wilma von Staden, Teresa Ruckelshauß (Carsten Müller).

05.05.2026

Beitrag zum UNESCO-Bericht "People and Nature in UNESCO-designated Sites" gewürdigt

Kürzlich erschien der UNSECO-Bericht "People and Nature in UNESCO-designated Sites: Global and Local Contributions", an dessen Entstehung Prof. Dr. Siegmund und das Team des UNESCO-Lehrstuhls für Erdbeobachtung und Geokommunikation von Welterbestätten und Biosphärenreservaten beteiligt waren. Die Unterstützung ist im Bericht durch die Erwähnung in Acknowledgments und Technical Contributors gewürdigt. 

Hier geht es zum Report.

05.05.2026

rgeo beim Nationalen Forum für Fernerkundung und Copernicus 2026 im ESOC Darmstadt

In der vergangenen Woche nahm das Institut für Geographie & Geokommunikation – Research Group for Earth Observation (rgeo) der Pädagogischen Hochschule Heidelberg mit Prof. Dr. Alexander Siegmund und Tobias Gehrig, M.A. am Nationalen Forum für Fernerkundung und Copernicus im European Space Operations Centre (ESOC) der ESA in Darmstadt teil. Die bundesweit zentrale Fachveranstaltung brachte Vertreter/innen aus Wissenschaft, Bildung, Verwaltung, Wirtschaft und Raumfahrt zusammen, um aktuelle Entwicklungen, Anwendungen und Zukunftsperspektiven der europäischen Erdbeobachtung zu diskutieren.

Mit zwei eigenen Beiträgen brachte das rgeo-Team vom UNESCO Lehrstuhl für Erdbeobachtung und Geokommunikation von Welterbestätten und Biosphärenreservaten seine Expertise insbesondere an der Schnittstelle von Fernerkundung, digitaler Geomedienbildung und gesellschaftlichem Transfer in das Forum ein. Beide Vorträge zeigten exemplarisch, wie Erdbeobachtungsdaten nicht nur wissenschaftlich genutzt, sondern für unterschiedliche Zielgruppen verständlich aufbereitet und wirksam eingesetzt werden können.

In der Session G.3 – "Erdbeobachtung und Fernerkundung in der Anwendungspraxis von Archäologie und Kulturgüterschutz" stellte Prof. Dr. Alexander Siegmund seinen Vortrag "From Space 2 Place – Förderung der Erdbeobachtung durch Weiterbildungsangebote für UNESCO-Stätten" vor.

Der Beitrag thematisierte, wie Copernicus- und Fernerkundungsdaten gezielt für das Management, den Schutz und die nachhaltige Entwicklung von UNESCO-Welterbestätten nutzbar gemacht werden können. Dabei stand besonders der Weiterbildungsaspekt im Fokus: Anhand konkreter Beispiele wurde aufgezeigt, wie Schulungs- und Qualifizierungsangebote dazu beitragen können, Verantwortliche vor Ort – etwa aus Denkmalpflege, Verwaltung oder Kulturlandschaftsmanagement – für die Potenziale satellitengestützter Erdbeobachtung zu sensibilisieren und in deren Anwendung zu befähigen.

Der Vortrag von Tobias Gehrig, M.A. war der Session F.4 – "Capacity Building & Education" zugeordnet. Unter dem Titel "Potenziale und Anwendungen der Erdbeobachtung als Beitrag zur Förderung der Bildung für nachhaltige Entwicklung" stellte er den Mehrwert von Fernerkundung im Kontext von BNE vor.

Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Erdbeobachtungsdaten und Copernicus-Dienste genutzt werden können, um Lernende für zentrale Nachhaltigkeitsthemen wie Klimawandel, Landnutzungsdynamiken oder Umweltveränderungen zu sensibilisieren. Der Vortrag zeigte auf, wie digitale Geomedien – etwa WebGIS & Fernerkundungsanwendungen wie BLIF (Blickpunkt Fernerkundung) und Geospektiv, interaktive Karten oder Storymaps – dazu beitragen, komplexe Daten verständlich, anschaulich und didaktisch wirksam aufzubereiten. Besonders hervorgehoben wurde das Potenzial der Erdbeobachtung zur Förderung von Datenkompetenz, räumlichem Denken und systemischem Verständnis, die als zentrale Zielsetzungen der Bildung für nachhaltige Entwicklung gelten. Damit positionierte der Beitrag Fernerkundung nicht nur als Analyseinstrument, sondern als zentrale Ressource für moderne Bildungs- und Capacity-Building-Ansätze.

 

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