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Dipl.-Geoökol. Daniel Volz vertritt UNESCO-Lehrstuhlinhaber Prof. Siegmund auf Vernetzungstreffen im Auswärtigen Amt
Auf Einladung von Staatsministerin Maria Böhmer, Sonderbeauftragte des Auswärtigen Amts u.a. für UNESCO-Welterbe sowie UNESCO-Bildungs- und Wissenschaftsprogramme, trafen sich am 05.07. zum zweiten Mal Vertreterinnen und Vertreter der UNESCO- Lehrstühle in Deutschland im Auswärtigen Amt. Mit dem Treffen wurde der im November 2016 begonnene Austausch zur Intensivierung der Zusammenarbeit der Lehrstühle mit der Deutschen UNESCO-Kommission (DUK) und der UNESCO fortgeführt.
Einer der Schwerpunkte des Austauschs war der Nationale Aktionsplan zur Umsetzung des UNESCO-Weltaktionsprogramms "Bildung für nachhaltige Entwicklung", an dessen Entwicklung auch Prof. Siegmund als Mitglied im "Fachforum Hochschule" mitgewirkt hatte und zu deren Umsetzung sich die Pädagogische Hochschule Heidelberg fakultätsübergreifend im Rahmen zahlreicher Commitments verpflichtet hat.
Im Namen von Prof. Siegmund, der zeitgleich bei einem weltweiten UNESCO-Chair-Treffen in Genf war, konnte Dipl.-Geoökol. Daniel Volz zum Abschluss des Treffens die anwesenden UNESCO-Lehrstuhl-Vertreter sowie Staatministerin Böhmer zum kommenden Treffen am UNESCO-Lehrstuhl für Erdbeobachtung und Geokummunikation von Welterbestätten und Biosphärenreservaten an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg einladen, wo u.a. erste Überlegungen zu einem gemeinsamen UNESCO-Lehrmodul vertieft werden sollen (s. Pressemitteilung des Auswärtigen Amtes).

StM'in Böhmer mit den Vertreterinnen und Vertretern der UNESCO-Lehrstühle in Deutschland. (c) AA
Aktuelle "daktylos"-Ausgabe berichtet über BNE-Wissenstransfer der PH Heidelberg anhand von Projekten u.a. der Abteilung Geographie

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) gilt als Schlüsselfaktor, um weltweiten wirtschaftlichen Fortschritt im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und in den Grenzen der ökologischen Belastbarkeit des Systems Erde zu gestalten. BNE vermittelt Menschen Kompetenzen, an der Transformation zu einer nachhaltigen Gesellschaft aktiv und eigenverantwortlich mitzuwirken.
In der aktuellen Ausgabe des daktylos-Magazins (Sommer 2017) wird anhand exemplarischer Projekte u.a. aus den Abteilungen Geographie und Biologie vorgestellt, wie BNE-Wissenstransfer der Hochschule funktioniert. Hierbei arbeiten insbesondere der dem Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung verpflichtete UNESCO-Lehrstuhl für Erdbebachtung und Geokommunikation von Welterbestätten und Biosphärenreservaten von Prof. Siegmund, das Geco-Lab, Kompetenzzentrum für geoökologische Raumerkundung der Abt. Geographie (Schwerpunkt Climate Change Education) sowie der Ökogarten der Abt. Biologie (Schwerpunkt Outdoor Education) auf dem Weg zu einem fakultätsübergreifenden BNE-Kompetenzzentrum zusammen, das auch mit dem Heidelberg Center for the Environment (HCE) der Universität Heidelberg kooperieren soll.
Angehängt finden Sie die entsprechende "dactylos"-Ausgabe mit dem vollständigen Bericht auf S. 26-31.
Einladung zur NTG-Colloquiumsreihe im Sommersemester 2017 - nächster Vortrag am 6. Juli
Zum nächsten Vortrag in der Colloquiumsreihe des Interdisziplinären Instituts für Naturwissenschaften, Technik und Gesellschaft (NTG) am Donnerstag, den 6. Juli, um 16 Uhr laden wir herzlich ein. Thema des Vortrags von Dipl.-Geogr. Svenja Brockmüller und M.Sc. Christina Lütke ist:
"Unternehmensanpassung an den Klimawandel – Transfer von Nachhaltigkeitsstrategien in die Gesellschaft am Beispiel eines bottom-up Bildungskonzeptes".
Hierbei werden Konzeption, Ergebnisse und Begleitforschung des BMUB-geförderten und von Prof. Dr. Alexander Siegmund geleiteten klimAZUBI-Projektes vorgestellt. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem angehängten Flyer:
Dipl.-Geogr. Julia Mrazek beim LS-Forschungskolloquium 2017 an der HWA Hamburg
Die Einbettung des Themas Nachhaltigkeit in die Lehre stellt besondere Herausforderungen an alle Beteiligten. Ein Impulsvortrag zu den Sustainable Development Goals und deren Zielen in der Lehre bildete den Auftakt zum Forschungskolloquium „Nachhaltigkeit in der Lehre: eine Herausforderung für Hochschulen“, das am 21. Juni an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg stattfand. In verschiedenen Vorträgen stellten die Teilnehmer/innen verschiedener Hochschulen aus Deutschland und der Schweiz interessante Lehrangebote und pragmatische Handlungsansätze vor, wie Nachhaltigkeit und Bildung für nachhaltige Entwicklung Einzug in Hochschulen und Lehre nimmt.
Dipl.-Geogr. Julia Mrazek präsentierte das Konzept zum Seminar „Nachhaltigkeit Lehren Lernen“ als innovatives interdisziplinäres Lehr-Lern-Format in der Lehramtsausbildung. Das Seminar wird seit 2014 in Kooperation mit dem Heidelberg Center for the Environment (HCE) der Universität Heidelberg angeboten und bildet Lehramtsstudierende von Pädagogischer Hochschule und Universität Heidelberg zu Nachhaltigkeitscoaches aus.
Die Diskussion der Teilnehmer über die zukünftige Verankerung der Nachhaltigkeit in den Hochschulen rundete das Forschungskolloquium ab.





