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16.03.2017

Dipl.-Geoökol. Daniel Volz auf Lernort Labor-Jahrestagung in Würzburg

Unter dem Motto "Lernen und Lehren im Schülerlabor" fand vom 12.-14. März 2017 die 12. Lernort Labor-Jahrestagung (LeLa) in Würzburg statt. Dipl.-Geoökol. Daniel Volz, Koordinator des Geco-Lab Heidelberg, nutzte den konstruktiven Austausch mit den weiteren Laborstandorten zur Information und Vernetzung. Neben einer Labortour durch das Würzburger Didaktikzentrum M!ND standen dabei v.a. die Themen "Begleitforschung in Lehr-Lern-Laboren" und "MINT-Umweltbildung" im Fokus. Außerdem präsentierte er anhand eines Posterbeitrages das im Geco-Lab angesiedelte Umweltbildungsprojekt "klimAZUBI", das unter Leitung von Prof. Dr. Alexander Siegmund von Dipl.-Geogr. Svenja Brockmüller und M.Sc. Christina Lütke bearbeitet wird. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abstractband der Jahrestagung auf Seite 74.

11.03.2017

Prof. Dr. Siegmund auf Einladung von ESA-Koordinator und Astronaut Thomas Reiter beim Start des Satelliten Sentinel-2B live im ESOC-Kontrollzentrum der ESA in Darmstadt

Prof. Dr. Siegmund zusammen mit ESA-Koordinator und Astronaut Thomas Reiter beim Start des Satelliten Sentinel-2B im ESOC-Kontrollzentrum in Darmstadt

 

Im Darmstädter Kontrollzentrum wurde der nächtliche Start des Sentinel-2b Satelliten im Rahmen der Copernicus-Mission der ESA mit einem Social-Media-Treffen begleitet. In Themenecken wurde über Katastrophenschutz, Nahrungsmittelsicherheit, Weltraumtechnologie und Stadtentwicklung referiert und diskutiert  - und darüber, welchen Beitrag die Raumfahrt zur Optimierung der Lebensbedingungen auf der Erde und zum Klima- und Umweltschutz leisten kann.

Dabei stand das direkte Gespräch mit Experten im Mittelpunkt, zu denen Prof. Dr. Alexander Siegmund, Lehrstuhlinhaber des an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg in der Abteilung Geographie eingerichteten “UNESCO Chair on World Heritage and Biosphere Reserve Observation and Education“ eingeladen war. Ermöglichst hat dies Thomas Reiter, ESA-Koordinator und Astronaut, der beim Festakt zur Inauguration des UNESCO Chairs in Heidelberg einen Festvortrag hielt. Die Kontakte mit den Experten im ESOC-Kontrollzentrum gaben vielfältige Impulse für die Arbeit der Abt. Geographie, die auch Mitglied der von der Europäischen Kommission eingerichteten Copernicus Academy ist, die die Nutzung von Satellitendaten des europäischen Copernicus-Programms fördern soll.

Durch den von der ESA entwickelten und mit hochauflösenden Multispektralkameras ausgestatteten Satelliten Sentinel-2B wurden die optischen Abbildungskapazitäten der Sentinel-2-Mission für das Umweltüberwachungssystem Copernicus der Europäischen Union verdoppelt: Auf der gleichen polaren Umlaufbahn können die beiden Sentinel-Satelliten 2a und 2b durch ihr um 180 Grad versetzte Position alle 1-5 Tage den selben Ort auf der Erde erfassen. Die Daten dieser Mission sollen u.a. effizientere Verfahren in der Landwirtschaft, die Überwachung von Wäldern, die Erfassung von Umweltverschmutzungen in Seen und Küstengewässern und die Erstellung von Karten für das Katastrophenmanagement ermöglichen.

 

Der 1,1 t schwere Satellit Sentinel-2B wurde um 2.49 Uhr MEZ (6. März um 22.49 Uhr Ortszeit) an Bord eines Vega-Trägers von Europas Raumflughafen in Kourou in Französisch-Guayana aus gestartet (www.esa.int)

01.03.2017

“UNESCO Chair on World Heritage and Biosphere Reserve Observation and Education“ der Abt. Geographie Mitglied der Copernicus Academy der Europäischen Kommission

Zu Jahresbeginn wurde durch die Europäische Kommission die Copernicus Academy ins Leben gerufen. Die Copernicus Academy ist ein Netzwerk von Bildungs- und Forschungseinrichtungen, die Copernicus-relevante Aus- und Weiterbildungsaktivitäten durchführen und hiermit zu einer breiteren zivilen Nutzung des europäischen Erdbeobachtungsprogramms Copernicus beitragen. Das Netzwerk fördert den Austausch der Netzwerkmitglieder zu Forschungs- und Bildungsprogrammen im Bereich der Nutzung des Copernicus Programms sowie die Bündelung und Dissemination von Bildungsangeboten und Trainings. Nach der erfolgreichen Bewerbung um eine Mitgliedschaft ist der “UNESCO Chair on World Heritage and Biosphere Reserve Observation and Education“ nun Teil dieses Netzwerks.

Weitere Informationen zu Copernicus Academy finden Sie hier.

28.02.2017

Klimafolgen konkret: klimAZUBI-Team der Abt. Geographie - Research Group for Earth Observation (rgeo) erhält vertiefte Einblicke in Kooperationsunternehmen

Im Rahmen des BMUB-geförderten Umweltbildungsprojekts "klimAZUBI - Auszubildende begegnen dem Klimawandel" wurden im Herbst 2016 bereits Basismodule zur Erarbeitung der Folgen des Klimawandels auf die natürliche Umwelt mit Auszubildendengruppen verschiedener Unternehmen der Metropolregion Rhein-Neckar durchgeführt. In den darauf aufbauenden Vertiefungsmodulen sollen nun unternehmens- und branchenspezifische Anpassungsbedarfe und Handlungsoptionen in den Fokus rücken. In der Entwicklungsphase dieser vertiefenden Lernmodule fanden in der Abteilung Geographie der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und bei den drei großen Kooperationsunternehmen ABB, HeidelbergCement & REWE verschiedene Planungsgespräche sowie Werksführungen statt. Hierzu zählten u.a. Führungen im Zementwerk Leimen der HeidelbergCement AG, eines REWE Marktes und Logistikzentrum sowie der ABB Automation GmbH Friedberg und der ABB Stotz-Kontakt GmbH.

Die beiden Projektmitarbeiterinnen M.Sc. Christina Lütke und Dipl.-Geogr. Svenja Brockmüller sowie studentische Hilfskraft Charlotte Dreger entwickeln, evaluieren und optimieren unter der Projektleitung von Prof. Dr. Alexander Siegmund sowie unterstützt durch Geco-Lab-Koordinator Daniel Volz die branchenspezifischen Vertiefungsmodule in enger Abstimmung mit den Kooperationsunternehmen. Mit innovativen Methoden wie z.B. Szenariotechnik oder Design Thinking analysieren die Auszubildenden die Auswirkungen des Klimawandels auf die Mitarbeiter, Produktion und Logistik ihres Unternehmens und beurteilen Anpassungsoptionen hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit. Ab Ende März werden die Vertiefungsmodule zum praktischen Einsatz kommen.

 

Werksführung bei ABB Stotz-Kontakt am 28.02.2017, v.l.n.r. Birgit Michel (HeidelbergCement), Christina Lütke (rgeo), Kurt Friedrich (ABB Stotz-Kontakt), Svenja Brockmüller (rgeo), Charlotte Dreger (rgeo), Steffen Klemm (ATC). Foto: Daniel Volz (rgeo)


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