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10.10.'18

Dipl.-Geogr. Svenja Brockmüller auf HGD-Symposium 2018 in Münster

Vom 04.-05.10.2018 fand an der WWU Münster das jährliche Symposium des Hochschulverband für Geographiedidaktik (HGD) mit mehr als 120 Teilnehmer/innen statt. Leitthema war „Auf den/die Geographielehrer/in kommt es an!? - Lehrer/innenprofessionalität und Lehrer/innenbildung im Fokus von Theorie, Empirie und Praxis". Im Rahmen von Vortragssessions und einer moderierten Postersession, während eines World-Cafés sowie im Rahmen des Gesellschaftsabends im Schloßgarten ergaben sich zahlreiche Gelegenheiten, um miteinander in einen intensiven fachlichen Austausch zu treten. Darüber hinaus bot das Symposium unter anderem Raum für eine HGD-Mitgliederversammlung und ein Vernetzungstreffen mit dem Verband Deutscher Schulgeographen (VDGS).

Svenja Brockmüller stellte die Ergebnisse ihres Dissertationsvorhabens im Rahmen des Vortragblocks "Systemkompetenz" zur Diskussion. Eine Zusammenfassung des Beitrags "Geographische Systemkompetenz im Kontext des Klimawandels – empirische Befunde zur Kompetenzstruktur und deren differenzierten Förderbarkeit am Beispiel der Bodenerosion" findet sich im Abstractband des Symposiums auf S. 27/28.

Bereits im Vorfeld des Symposiums trafen sich zahlreiche NachwuchsforscherInnen der deutschsprachigen Geographiediaktik-Standorte am 03.10.2018 zur gegenseitigen Vorstellung und Diskussion ihre jeweiligen Dissertationsprojekte und vernetzten sich in themenspezifischen Arbeitsgruppen. Zudem wurde ein Workshop zum wissenschaftlichen Publizieren ("Schreibwerkstatt") von Prof. Dr. P. Bagoly-Simó angeboten und der HGD-Nachwuchs hielt seine Mitgliederversammlung ab. Das Nachwuchsvertreter-Team besteht derzeit aus Saskia Weitekamp (Münster), J. Christian Benninghaus (Hamburg) und Svenja Brockmüller (Heidelberg).

 

Impressionen des HGD-Symposiums 2018 (links, Foto: WMU Münster) sowie der Schreibwerkstatt des HGD-Nachwuchses (rechts, Foto: S. Brockmüller)

10.10.'18

From Space To Place – der Heidelberger UNESCO-Lehrstuhl auf internationalem Symposium in Mexiko vertreten

Zwischen dem 7. – 10. Jh. n. Chr. erlebte das indigene Volk der Maya auf der Halbinsel Yucatán ihre Blütezeit. Viele Tempel und Wohnhäuser liegen, zum Teil noch sehr gut erhalten, tief verborgen im Regenwald. Doch bereits seit vielen Jahrzehnten sind Archäologen und Kunsthistoriker den Schätzen der Maya auf der Spur und versuchen diese wieder zu entdecken und zu restaurieren. Moderne Methoden der Erdbeobachtung und neuartige Geoinformationssysteme bieten den dortigen Experten neue Möglichkeiten für Ihre Arbeit.

 

Gruppenfoto der Teilnehmenden am internationalen Symposium „From Space To Place“ – Symposium on the Use of Space Technologies in Support of Natural and Cultural Heritages Sites” in San Francisco de Campeche, Mexiko von 18. – 20. September 2018

 

Neben den vielfältigen Diskussionen im Plenum und dem Austausch untereinander, stellte der Heidelberger UNESCO-Lehrstuhl das Projekt Space2Place und die Online-Lernplattform Geospektiv (www.geospektiv.de) vor. Insbesondere Space2Place bietet UNESCO-Akteuren einen idealen Einstieg in die Welt der Fernerkundung und potentiellen Anwendungsfelder. Den vollen Funktionsumfang bietet die Lernplattform in Kombination mit der Online-Fernerkundungsanwendung BLIF (Blickpunkt Fernerkundung, www.blif.de), die einen leichten Einstieg in die praktische Fernerkundung mit den wichtigsten Werkzeugen und Grundfunktionen bietet. Eine Exkursion ins ca. 60 km entfernte Edzná, einen der wichtigsten Maya-Stätten im 5. – 11. Jh. n. Chr. und zur Blütezeit Heimat von ca. 20.000 Menschen, vermittelte einen bleibenden Eindruck über die schiere Größe und Imposanz der vorhandenen Kulturgüter.

 

Aufnahme der großen Akropolis von Edzná – dem Haus der fünf Stockwerke (Edificio de los Cinco Pisos) (Eigene Aufnahme)

 

Um die vorhandenen Welterbestätten und Kulturgüter zu schützen und diese für zukünftige Generation zu bewahren, wurden vor Ort gemeinsam mit den internationalen Kollegen und Experten die nächsten Schritte und Zukunftsperspektiven diskutiert. Im Rahmen seiner Aktivitäten zum Schutz des Welterbes wird der Heidelberger UNESCO-Lehrstuhl zunächst sowohl die Online-Plattform Geospektiv, als auch die Fernerkundungsanwendung BLIF für den lateinamerikanischen Raum ins Spanische übersetzen und zur Verfügung stellen. Weitergehend sollen fortlaufend neue Lernmodule zum Schutz von Natur- und Kulturerbestätten hinzugefügt werden. 

 

10.10.'18

Jahrestreffen der UNESCO-Lehrstühle in Deutschland 2018 an der Stiftung Universität Hildesheim

Vom 26. – 27. September 2018 trafen sich, auf Einladung des UNESCO-Lehrstuhls Cultural Policy for the Arts in Development, die UNESCO-Lehrstühle in Deutschland zur gemeinsamen Jahrestagung. Sowohl Prof. Alexander Siegmund (UNESCO-Lehrstuhlinhaber) als auch Dr. Tobias Matusch (Geschäftsführer des UNESCO-Lehrstuhls) nahmen an der Veranstaltung teil, die insbesondere Gemeinsamkeiten und Kooperationen zwischen den UNESCO-Lehrstühlen in Deutschland in den Fokus stellte.

Treffen der UNESCO-Lehrstühle in Deutschland 2018 in Hildesheim, hier gemeinsam mit Prof. Dr. Wolfgang Schneider, Lehrstuhlinhaber des UNESCO-Lehrstuhls Cultural Policy for the Arts in Development (Mitte) sowie Prof. Alexander Siegmund (rechts) und Dr. Tobias Matusch (links)

 

Am ersten Veranstaltungstag wurde intensiv die Frage diskutiert: Was macht einen UNESCO-Lehrstuhl aus und wie unterscheidet sich dieser von anderen Lehrstühlen? Ein übergreifendes Merkmal ist die gesellschaftliche Verantwortung der UNESCO-Lehrstühle, charakterisiert auch durch die außergewöhnlichen internationalen Aktivitäten und Kooperationen mit dem globalen Süden. Zusätzlich spielen die Verbundenheit zu den Zielen der UNESCO selbst sowie die Sustainable Development Goals eine bedeutsame Rolle.

Pausen und die gemeinsame Abendveranstaltung wurden genutzt, sich über die einzelnen UNESCO-Lehrstühle auszutauschen und gemeinsame Aktivitäten zu planen. 2019 wird das Jahrestreffen der deutschen UNESCO-Lehrstühle in Wuppertal stattfinden. Um auch die internationalen UNESCO-Lehrstuhlkooperationen und die Netzwerkbildung zu forcieren, ist in Verbindung mit dem Jahrestreffen eine internationale Tagung geplant. Die bereits 2018 durchgeführte Ringvorlesung, ein Newsletter sowie der Austausch verschiedener Lehr-Lern-Materialen sind zusätzlich für 2018/2019 als weitere Aktivitäten zwischen den UNESCO-Lehrstühlen in Deutschland geplant. 

 

 

09.10.'18

rgeo veranstaltet die 7. Jahrestagung des Arbeitskreises Fernerkundung

Rund 50 Vertreterinnen und Vertreter der deutschen Fernerkundungs-Community trafen sich am 4. und 5. Oktober zur 7. Jahrestagung des Arbeitskreises Fernerkundung in Heidelberg am UNESCO-Lehrstuhl für Erdbeobachtung und Geokommunikation an Welterbestätten und Biosphärenreservaten. Das Treffen stand unter dem Motto „Methoden und Anwendungen der Fernerkundung als Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung“ und wurde von der Research Group for Earth Observation (rgeo) ausgerichtet. Im Fokus standen die Chancen, aber auch die Grenzen des Einsatzes von Fernerkundung beim Thema nachhaltige Entwicklung.

Welchen Beitrag die unterschiedlichen fernerkundlichen Fachgebiete leisten können, darüber gaben über beide Veranstaltungstage zahlreiche Vorträge Einblicke.  Ergänzt wurde das Programm durch zwei spannende Keynotes. Frau Dr. Ursula Gessner referierte zu dem Thema „Fernerkundung für Landwirtschaft und Ernährungssicherheit“ und stellte hierbei die unterschiedlichen Arbeiten der Forschungsgruppe des Earth Observation Centers des DLR vor. In einer zweiten Keynote präsentierte Emanuele Barreca (European Commission – DG GROW-I3, Space Data for societal challenges and growth) ausgewählte Copernicus Services und ging dabei näher auf Eigenschaften und Plattformen für den Zugang zu Satellitendaten ein.

In praktischen Workshops sammelten die Teilnehmenden zudem eigene Erfahrungen zum Thema Rasterdaten-Management (ESRI), mobile Geodatenerfassung (GEOSYSTEMS), oder zum Envi-Modeler (Harris Geospatial). In Anwendervorträgen wurden außerdem neueste Entwicklungen auf dem Gebiet der Fernerkundungs-Software präsentiert.

 
     
 

Oben links: Gruppenfoto der Teilnehmer an der 7. Jahrestagung des AK Fernerkundung in Heidelberg. Oben rechts: Ursula Gessner (DLR) trägt eine Keynote zum Thema Ernährungssicherheit vor. Unten links: Keynote von Emanuele Barreca (European Commission) zum Thema Copernicus und Datenzugang. Unten rechts: Teilnehmer beim praktischen Workshop von Harris Geospatial. (Fotos: rgeo)

 

Weitere Informationen zum Arbeitskreis Fernerkundung finden Sie unter: www.arbeitskreis-fernerkundung.de.

05.10.'18

Nacht der Forschung begeistert zahlreiche Besucherinnen und Besucher

Brechende Dämme, brausender Wind  und knappe Duelle in der Quizarena – bei der Nacht der Forschung Heidelberg I Mannheim hat die Research Group for Earth Observation (rgeo) der Abteilung Geographie an der Pädagogischen Hochschule zahlreiche Besucherinnen und Besucher begeistert. Anhand von Experimenten und Modellen konnten die Gäste nicht nur die Potentiale der Erneuerbaren Energien und die Folgen des Klimawandels hautnah erleben; die rgeo-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler standen auch außerhalb des Programms, zu dem auch mehrere Vorträge zu aktuellen Forschungsprojekten gehörten, für Fragen rund um die Themen der Geographie zur Verfügung.  „Es freut uns ganz besonders, dass so viele Geographie-Interessierte zu unseren Angeboten gekommen sind“, so Prof. Dr. Alexander Siegmund, Leiter der Abteilung Geographie und Inhaber des UNESCO-Lehrstuhls für Erdbeobachtung und Geokommunikation von Welterbestätten und Biosphärenreservaten.  „Viele Gäste blieben bis in den Abend, so kamen intensive Gespräche und ein spannender Austausch zustande.“

Die Modelle und Experimente begeisterten sowohl die kleinen als auch die großen Besucher.

Bei der Nacht der Forschung Heidelberg I Mannheim hatten die Besucher die Qual der Wahl zwischen 130 Programmpunkten an 17 verschiedenen Standorten. Dabei gab es von 15 Uhr an bis Mitternacht Einblicke in die vielfältigen Forschungstätigkeiten der Region. Am 27. September 2019 findet die nächste Auflage der Veranstaltung statt, das Projekt ist auf zwei Jahre von der EU gefördert.

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