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18.07.'18

rgeo bei der Nacht der Forschung Heidelberg | Mannheim

Die Expedition Neugier beginnt!

 

Am Freitag, den 28. September, wird die Abteilung Geographie im Rahmen der Nacht der Forschung Heidelberg | Mannheim ihre Türen für alle interessierten Besucher öffnen. Von 15 - 22 Uhr können alle Besucher einen Einblick in die aktuelle Forschung der Abteilung Geographie erhalten. Hierbei laden Experimente und Modelle, Quizzes, ein GIS-Wettbewerb und spannende Vorträge mit Beispielen aus der aktuellen Forschung ein, mehr über die Themen erneuerbare Energien und Klimawandelanpassung zu erfahren.

Weitere Informationen finden Sie im angehängten PDF und auf der Homepage der Nacht der Forschung Heidelberg | Mannheim. Dort finden Sie auch alle Informationen zum Programm.

 

 

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18.07.'18

Einladung zur öffentlichen klimAZUBI-Abschlusskonferenz am 20. September 2018 in Heidelberg

Herzliche Einladung zur Abschlusskonferenz des Projekts
„Auszubildende begegnen dem Klimawandel (klimAZUBI)“

am Donnerstag, 20. September 2018, 14:00-16:00 Uhr

in der Abteilung Geographie an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg!

Im Rahmen der Abschlusskonferenz werden zentrale Projekt- und Evaluationsergebnisse präsentiert sowie Klimaanpassungsvorschläge der Auszubildenden exemplarisch vorgestellt. Die entwickelten Material- & Methodenkoffer sowie deren Einsatzmöglichkeiten werden präsentiert und die Koffer offiziell an die Kooperationspartner überreicht. Über eine Kofferausleihe bei der IHK Rhein-Neckar ist die Projektdurchführung auch für Unternehmen möglich, die während der Projektlaufzeit noch keine Kooperationspartner waren. Bei Kaffee und Häppchen werden zwanglose Informations- und Feedbackgespräche und die weitere Vernetzung mit alten und neuen Partnern ermöglicht.

Die Abschlusskonferenz richtet sich an Ausbilder, HR-Verantwortliche, Marketingexperten, Nachhaltigkeitsbeauftragte sowie Auszubildende von in der Metropolregion Rhein-Neckar ansässigen Unternehmen sowie weitere Interessierte.

Weitere Informationen zur Veranstaltung, Anmeldung und Anreise finden Sie in der angehängten Einladung:

23.06.'18

Geco-Lab der Abteilung Geographie erhält die Auszeichnung „Blauer Kompass 2018“ des Umweltbundesamtes für Bildungsprojekte zur Klimaanpassung

Mit dem „Blauen Kompass – Anpassungspioniere gesucht“ zeichnete das Umweltbundesamt am 22. Juni 2018 zum dritten Mal nach 2011 und 2016 innovative Vorhaben zur Klimaanpassung aus, mit denen Risiken durch den Klimawandel gemindert und Chancen genutzt werden. Aus insgesamt 111 eingereichten Bewerbungen wurden von einer Fachjury mit Vertreter/innen aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft dieses Jahr vier Preisträger für den „Blauen Kompass“ 2018 ausgewählt. In der Kategorie „Bildungs- und Forschungseinrichtungen“ ging das Projekt „Geco-Lab: Dem Klimawandel begegnen – das Beispiel Auszubildende (klimAZUBI)“ dabei als Sieger hervor. Das Projektteam des Geco-Labs der Abteilung Geographie unter Leitung von Prof. Dr. Alexander Siegmund nahm die Auszeichnung im Rahmen eines Festakts aus den Händen von Bundesumweltministerin Svenja Schulze entgegen. Die Laudatio hielt Jörg Sommer, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Umweltstiftung.

Siegerfoto „Blauer Kompass 2018“ mit (v.l.n.r.) Umweltministerin Svenja Schulze, Dipl.-Geoökol. Daniel Volz (Koordinator Geco-Lab), Dipl.-Geogr. Svenja Brockmüller (wiss. Projektmitarbeiterin klimAZUBI), Prof. Dr. Alexander Siegmund (Leiter Geco-Lab) und Dr. Harry Lehmann (Fachbereichsleiter UBA)
(Foto: Raum11/Zappner / Umweltbundesamt)

Extremwetter wie langanhaltende Hitzeperioden oder Starkregen betrifft auch Unternehmen. Teil des Bildungsschwerpunkts zu Klimawandel und Klimaanpassung im Geco-Lab, Kompetenzzentrum für geoökologische Raumerkundung der Abteilung Geographie an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ist das Projekt klimAZUBI. In Kooperation mit ausgewählten Unternehmen aus der Region und der IHK Rhein-Neckar werden darin spezielle Lernmodule zur Klimaanpassung für Auszubildende entwickelt. Als zukünftige Entscheidungsträger tragen sie das erworbene Wissen in die Betriebe hinein.

Das vom Bundesumweltministerium geförderte Projekt „Auszubildende begegnen dem Klimawandel (klimAZUBI)“ ist eingebettet in den Geco-Lab-Projektverbund „Climate Change Education“:  Ausgehend von einem methodisch-didaktischen Dreiklang aus Erhebungen im Gelände, vertiefenden Analysen im Labor und Veranschaulichung im Experiment und Modell lernen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene die Folgen des Klimawandels auf ihr unmittelbares Lebensumfeld besser zu verstehen, um selbst zur Entwicklung nachhaltiger Anpassungsstrategien beitragen zu können.

Als Teil der Auszeichnung mit dem „Blauen Kompass“ 2018 durfte sich das Team des Geco-Labs auch über einen eigens produzierten Gewinnerfilm freuen:

 

Weiterführende Informationen über das ausgezeichnete Projekt sind in der „Tatenbank“ des UBA sowie auf der Projektseite der Research Group for Earth Observation verfügbar. Mehr Informationen zur Preisverleihung stellen BMU, UBA, Kompass-Newsletter und co2online zur Verfügung, und hier finden Sie die offizielle Pressemitteilung der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

18.06.'18

Streuobstkonzept Bad Schönborn: Drohnenflüge in der freien Landschaft

Öffentliche Informationsveranstaltung am 03.07.2018 in Bad Schönborn

Streuobstwiesen sind in Bad Schönborn ein typisches Element der historisch gewachsenen Kulturlandschaft. Neben ihrer Funktion für den Naturschutz und die biologische Vielfalt tragen sie maßgeblich zu einem attraktiven Landschaftsbild bei. Im Kurort Bad Schönborn spielen sie daher eine wichtige Rolle für die Erholung von Kurgästen, Touristen und Einheimischen.

Damit die Streuobstwiesen erhalten bleiben und auch künftig ihre wichtigen Funktionen erfüllen können, bedürfen sowohl die Obstbäume als auch die darunter liegenden Wiesen regelmäßiger Pflege. Allerdings wird immer seltener gepflegt: Die Wiesen verbuschen zunehmend und die Obstbäume überaltern – genauso wie der Teil der Bevölkerung altert, der sich noch um die Bestände kümmert. Die Folge ist, dass mehr und mehr Streuobstwiesen brachfallen und verloren gehen.

Um dieser Entwicklung wirksam entgegenzutreten sind neue Ideen und Partnerschaften gefragt. Daher haben sich die Gemeinde Bad Schönborn, der Arbeitskreis Heimat, Natur und Umwelt Bad Schönborn 1981 e.V., die Pädagogische Hochschule Heidelberg, Abteilung Geographie sowie das Landwirtschaftsamt Bruchsal und der Landschaftserhaltungsverband Landkreis Karlsruhe e.V. zusammengetan und gemeinsam das innovative Projekt „Streuobstkonzept Bad Schönborn“ ins Leben gerufen. Der vollständige Projektname lautet „Streuobst erfassen, bewerten und vermitteln – Integratives Monitoring-Konzept zur nachhaltigen Entwicklung und Kommunikation von Streuobstbeständen in Bad Schönborn“. Gefördert wird das Projekt, das im Sommer 2018 an den Start geht und auf drei Jahre ausgelegt ist, von der Audi Stiftung für Umwelt GmbH.

Im Rahmen des Projekts kommen moderne Geo-Technologien zum Einsatz, um die vorhandenen Streuobstbestände zu erfassen, zu bewerten und in einem Streuobstwiesenkataster abzubilden. Erfassung und Bewertung werden mit Hilfe von Drohnen durchgeführt, an denen spezielle Kameras installiert sind, und das Streuobstwiesenkataster wird als Teil eines Geographischen Informationssystems (GIS) im Internet zur Verfügung gestellt. Zudem werden Strategien und Maßnahmen entwickelt, um die Bevölkerung vor Ort in Erfassung, Erhalt und Aufwertung der Streuobstbestände aktiv einzubinden. Dabei sollen selbstverständlich auch jüngere Menschen angesprochen werden.

Um das Projekt vorzustellen führen die Projektpartner eine öffentliche Informationsveranstaltung in Bad Schönborn durch. Dabei werden die Drohnenflüge vorgeführt, mit deren Hilfe die Streuobstbestände in der freien Landschaft erfasst und bewertet werden. Auch die Flugplanung und die Auswertung der aufgenommenen Daten werden erläutert. Erste Drohnenflüge haben im Rahmen des Projekts bereits stattgefunden, weitere Flüge sind zunächst in den kommenden Tagen und Wochen und dann natürlich während der gesamten Projektlaufzeit vorgesehen.

Die Informationsveranstaltung findet statt am Dienstag 03.07.2018 um 14:00 Uhr im Obst-Gen-Garten Bad Schönborn, der östlich an das Kurgebiet Mingolsheim angrenzt. Treffpunkt ist an der verlängerten Kraichgaustraße („Alter Östringer Weg“ bzw. „Sandweg“) zwischen dem Gelände der Eisenbahn-Freunde Bad Schönborn und dem Parkplatz des Kleintierparks Bad Schönborn.

Die Projektpartner laden alle Interessierten herzlich zu dieser Veranstaltung ein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bei Fragen oder Anregungen freut sich Thomas Kuppinger vom Landschaftserhaltungsverband auf Anrufe oder Emails (Telefon: 0721/936-87010, Email: LEV@landratsamt-karlsruhe.de).

 

Der Obst-Gen-Garten in Bad Schönborn. Foto: Gemeinde Bad Schönborn

12.06.'18

Projektstart von KliN! am Fürstenberg Gymnasium in Donaueschingen - Schülerinnen und Schüler untersuchen die Auswirkungen des Klimawandels auf den Wald vor der eigenen Haustür

Wo können wir dem Klimawandel vor der eigenen Haustür begegnen und wie können wir uns bereits heute an die damit verbundenen Veränderungen anpassen? Mit dieser Frage beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler des Fürstenberg Gymnasiums in Donaueschingen und erforschten vor der eigenen Haustür die Zusammenhänge zwischen dem Klimawandel und der Reaktion des Waldes auf die zunehmende Sommertrockenheit.

Der Projekttags war Auftakt der Kooperation zwischen dem Fürstenberg Gymnasium Donaueschingen und dem Geco-Lab „Kompetenzzentrum für geoökologische Raumerkundung“ der Abteilung Geographie an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Ziel des Umweltbildungsprojektes KliN! ist es unter anderem, dass sich Schülerinnen und Schüler mit den regionalen Folgen des Klimawandels auseinandersetzen. Finanziert wird das Projekt vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg.

Zwei Klassen der Jahrgangsstufe 9 und 11 des Fürstenberg Gymnasiums, untersuchten in diesem Zusammenhang die Auswirkungen des Klimawandels auf ein Waldstück im Donaueschinger Stadtwald. Dabei lernten die Schüler, dass Bäume zukünftig, aber auch bereits heute, durch steigende Temperaturen vermehrt mit akuten Trockenereignissen umgehen müssen und die Förster mit der Pflanzung entsprechender Baumarten auf die veränderten Verhältnisse reagieren. Damit wurde exemplarisch am Bespiel des Ökosystems Wald das Thema Nachhaltigkeit auch im Hinblick auf Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel beleuchtet. 

Um den aktuellen Zustand des Untersuchungsgebiets beurteilen zu können und verschiedene Zukunftsszenarien zu diskutieren, führten die Schüler neben einer Geländekartierung, einige Laboruntersuchungen und Experimente durch. Anhand von Baumscheiben, von Weißtannen und Fichten, welche durch die Stadt Donaueschingen bereitgestellt wurden, konnten die Schüler das Baumwachstum und die Klimadaten miteinander vergleichen und so direkt ablesen, wie die Bäume auf das Klima reagieren.

Begleitet wurden die Jungforscher von Dipl.-Geogr. Kai Guckes und Karl Wutzer, B.Sc. (beide Geco-Lab), sowie von Lehrkräften des Fürstenberg Gymnasiums und dem Revierförster der Stadt Donaueschingen.

 

Im Gelände, Labor und Modell erarbeiten die Schülerinnen und Schüler eigenständig die Zusammenhänge zum Verständnis über die Folgen des Klimawandels und beurteilen die Nachhaltigkeit der damit verbundenen Anpassungsmaßnahmen. Fotos: J. Erhardt

 

 

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